abstract
| - In ihrem kleinen afrikanischen Dorf bricht der junge Eko einen blechernen Schuppen auf, in dem Vorräte verstaut sind. Er schnappt sich eine Packung Kekse und gibt sie dem kleinen Yemi. Eko: Hier. Hier, iss. Doch Yemi zögert, sieht seinen großen Bruder zweifelnd an. Eko nickt ihm zu. Eko: Ist schon okay, Yemi. Und der kleine Yemi reißt die Folie auf und beißt ausgehungert in die Kekse. Im selben Moment taucht eine grimmig aussehende Nonne vor ihnen auf. Nonne: Eko! Vorwurfsvoll starrt sie Eko an. Gleich darauf sitzen die Brüder nebeneinander in der kleinen Kirche und warten darauf, dass der Beichtstuhl frei wird. Streng steht die Nonne vor ihnen. Als eine junge Frau den Beichtstuhl verlässt, ist Eko an der Reihe. Nonne: Du bist dran, Eko. Geh. Eko bleibt sitzen. Nonne: Hast du nicht gehört? Geh und beichte, dass du gestohlen hast. Eko: Yemi hatte solchen Hunger. Nonne: Das ist keine Entschuldigung. Du hast gesündigt, Eko. Hunger ist niemals eine Ausrede. Verängstigt greift Klein-Yemi nach Ekos Hand. Nonne: Und jetzt geh. Bitte Gott um Vergebung. Langsam steht Eko auf, lässt Yemis Hand los und geht auf den Beichtstuhl zu, zögert, bleibt stehen, dreht sich wieder zu Yemi um. Nonne: Geh beichten! Unzufrieden wendet Eko sich wieder dem Beichtstuhl zu.
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