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  • Ist meine Lieblingsfarbe lila?
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  • Neulich am Steg von Menethil nach Auberdine.... Er sieht wirklich nicht besonders aus. Nur wie ein ganz durchschnittlicher azerothianischer Gott; ihr wisst, was ich meine. Diese bei denen alles so ist, dass einem ganz verquer wird. Seine Silhouette stellt alles in den Schatten. Drachen erliegen panischem Keuchhusten, Sterne strahlen heller, Tautropfen fallen sachter, Azeroth hält den Atem an. Nun, dieser lila-goldene Zwerg wendet, wie es alle Männerzwerge auf diese hübsche Weise tun, sacht einmal links, einmal rechts den Kopf. Ob er mich sieht bleibt fraglich.
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  • Neulich am Steg von Menethil nach Auberdine.... Er sieht wirklich nicht besonders aus. Nur wie ein ganz durchschnittlicher azerothianischer Gott; ihr wisst, was ich meine. Diese bei denen alles so ist, dass einem ganz verquer wird. Seine Silhouette stellt alles in den Schatten. Drachen erliegen panischem Keuchhusten, Sterne strahlen heller, Tautropfen fallen sachter, Azeroth hält den Atem an. Es ist ein wenig anstrengend ihn zu sehen. In seiner Pracht. Golden ist er und die untergehende Sonne im Sumpfland bricht sich, hüllt ihn ein, küsst ihn, verwöhnt ihn. Da ich eine mutige Natur bin, mache ich zwei kleine Schritte auf ihn zu. Dann noch einen, denn es reicht noch nicht ganz ihn zu betrachten. Ihn stört es nicht. Dreht sich nicht um, haftet den Blick auf den Gang der Wellen, ohne ihm zu folgen. Götter stören sich eben nicht an weltlichen Dingen wie mir und dem Wasser, denk ich mir so und mache einen letzten mutigen Schritt auf ihn zu. Obgleich meiner Rasse entsprungen, kommt er mir ungleich größer vor. Mehr wie ein kleiner Nachtelf, dabei aber mit allen nur erdenklichen Vorzügen des Zwergenvolkes gesegnet. Kraftvoll, sturmerprobt, elegant. Was verlier ich tumbe Worte, Ihr kennt uns Zwerge. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die goldene Rüstung, nein der komplette Zwergenmann, lila gefärbten Ursprungs. Richtig. So ein lila, das mein Schwert, was ich per Zufall bei dem erstbesten Yeti in Winterspring, der, der den Paladin im Ganzen verschluckt, dann Magenschmerzen von dem Schwert bekommen und mich bat es...ich schweife ab... ...eben so ein Lila. Ein besonderes, ein exzentrisches Lila. Die Farbe, die Verlangen auslöst. Die, die grün längst nicht mehr wahrnimmt, über blau milde lächelt und eifersüchtig auf orange schielt. Nicht umsonst heißt ein geflügeltes azerothianisches Sprichwort: Neid ist die Farbe Lila. Nun, dieser lila-goldene Zwerg wendet, wie es alle Männerzwerge auf diese hübsche Weise tun, sacht einmal links, einmal rechts den Kopf. Ob er mich sieht bleibt fraglich. Wer weiß schon woran es liegt. Ist es der vermaledeite Kapitän, der seine Hölzerne nicht richtig zu behandeln weiß, ist es diese golden umwebende Aura des Gottzwerges, bin am Ende ich es? Ich pralle zurück. Stoße Wischmop und Eimer um, so dass sich der Inhalt über die Planken ergießt, kann im letzten Moment verhindern, auf der feuchten Seifenlauge den Halt zu verlieren. Der Gottzwerg bekommt natürlich nichts mit. Wäre ja noch schöner. Und irgendwie ist es auch allerhand. Ich meine: Uns Zwerginnen gibt es bekanntlich nicht häufig. Wir sind selten und somit gewöhnt, dass wir uns die Zwerge aussuchen können, die uns begleiten dürfen. Keine sieht aus, wie die andere. Keine Angst uns zu verwechseln, so wie es den Elfenmännern mit ihren Damen passiert und umgekehrt. Ich winke ihm freundlich zu und sage „Hallo!“ so schön rauchig, kehlig, wie es mir nur möglich ist. Das wird ihn mürbe machen. Denkste! Manche sind halt schüchtern. Ich mag das irgendwie. Ich will verhindern, dass so ein Gott sich langweilt. Sehe es direkt als meine Pflicht an! So will ich gerade ansetzen, als ein dünnes Stimmchen sich räuspert. Da springt im letzten Moment ein Gnom an Bord. Ein wenig zerzaust, wirre weiße Haarsträhnen, vornehm gezwirbelter Bart, weite verschmitzte Augen, entsetzlich jung und doch mit Schild und Schwert bewaffnet. „Huiii, das war knapp!“ Sieh an, der Kleine ist hübsch munter. Ich lache ihn an und er lacht zurück. „Ihr müsst ein wahrhaft tollkühner Krieger sein!“ beginne ich. Ich bin beeindruckt. Nicht mal 6 Zirkel und schon quer durch die Sümpfe. „Ach, die Krokolisken, die sind doch nichts!“ wirft er sich in die Brust. Sein Augenzwinkern verrät ihn. „Fürwahr ein wahrer Held seid ihr!“ und das meine ich ernst, denn es ist doch allemal felsensicher, dass es furchtbar langweilig leicht ist, lila-golden durch Azeroth zu gehen. Die Ehrlichkeit spürt er und freut sich. Er trippelt etwas nach vorn, stellt sich neben den Lila-Goldenen und tippt ihn an. „Sagt, werter Herr? Wo geht dieses Schiff hin?“ Der Göttliche schweigt sich aus. Sicher beschäftigt er sich mit wichtigeren Dingen. Göttlichen Dingen. Der Gnomenkrieger räuspert sich. Der Gnom trippelt zu mir zurück. „Es fährt in die Länder der Elfen. Nach Auberdine!“ erkläre ich. Offensichtlich ist der Gnom verzückt, dass ich in ganzen Sätzen rede. Ich weiß ja, dass Gnome furchtbar intelligent sind und gebe mir alle Mühe. Leider wird unser Gespräch alsbald durch den Wellengang durchbrochen. Es summt und brummt und schwuppdiewupp befinden wir uns vor der Küste Auberdines. Auch entwischt mir der furchtlose Kriegergnom, nachdem er mir einen Kuss durch die Luft zugeworfen hat, und mir beteuerte, wie sehr er sich auf Auberdine und die lustigen Wesen mit den Ohren freue, die so lang seien, wie er selbst und dass er mich beschützen würde, wenn mir einer komisch käme. Und der Gottzwerg, der steigt aus, ruft seinen standesgemäß göttlichen Widder, dreht sich zwei Mal um uns herum, und rauscht in wildem Galopp auf und davon in den Sonnenuntergang von Auberdine. Und dann platzt es aus mir heraus. Das vergnügte Lachen, das sich freut, dem Gnom mit dem fein gezwirbeltem weißen Barte begegnet zu sein. Das Lachen, das der Gottzwerg, dessen Gesicht ich nie recht wahrgenommen, auf seinem Götterwidder beflissentlich überhört. Aber so etwas kann schon vorkommen, wenn der Helm monströs, die Ohren gut bedeckt und der Paarhufer verflixt schnell ist, nicht?
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