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  • Ergomodell
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  • Das nach dem Pseudonym seines Urhebers benannte Modell war das erste umfassende, uneingeschränkt zugängliche, in deutscher Sprache verfasste, auch für Laien verständliche, neurophysiologische Erklärungsmodell, welches die meisten Effekte im Zusammenhang mit dem individuellen ("echten") Brummton erklären will und diesen vom subjektiven Tieftontinnitus abgrenzt. Es wurde Ende September 2005 auf der Website der IGZAB als Forschungsbeitrag veröffentlicht und seine Entwicklung lässt sich dort bis ins Jahr 2002 zurückverfolgen. Entwickelt wurde es von einem Betroffenen, der seine Thesen theoretisch untermauert und im Selbstversuch erhärtet haben will. Auch wenn das Modell keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt, wollte es sich trotzdem der bewährten wissenschaftlichen Methode der Modellerstell
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  • Das nach dem Pseudonym seines Urhebers benannte Modell war das erste umfassende, uneingeschränkt zugängliche, in deutscher Sprache verfasste, auch für Laien verständliche, neurophysiologische Erklärungsmodell, welches die meisten Effekte im Zusammenhang mit dem individuellen ("echten") Brummton erklären will und diesen vom subjektiven Tieftontinnitus abgrenzt. Es wurde Ende September 2005 auf der Website der IGZAB als Forschungsbeitrag veröffentlicht und seine Entwicklung lässt sich dort bis ins Jahr 2002 zurückverfolgen. Entwickelt wurde es von einem Betroffenen, der seine Thesen theoretisch untermauert und im Selbstversuch erhärtet haben will. Auch wenn das Modell keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt, wollte es sich trotzdem der bewährten wissenschaftlichen Methode der Modellerstellung bedienen. Nach dem Ergomodell handelt es sich beim Brummton um einen objektiven Tinnitus, welcher von hörbaren Vibrationen einiger am Hörprozess beteiligter Muskeln im Mittelohr ausgeht. In schwereren Fällen, die außerdem mit der Wahrnehmung von körperlichen Vibrationen verbunden sind, wären demnach auch andere Regionen des neuromotorischen Systems aus Nerven und Muskel betroffen. Da hierbei der Brummton als mechanische Schwingung unter Beteiligung des Mittelohrs tatsächlich über die normale Hörbahn gehört würde, könnte dieser leicht mit von außen kommenden Geräuschen verwechselt werden und sogar mit solchen interagieren bzw. über neuronale Rückkopplungs- und Speichereffekte von solchen ausgelöst oder abgeschwächt werden. Der zentralnervöse Ausgangspunkt der Brummtonentstehung ist hiernach die spontane Aktivität von Motoneuronen und zugeordneten Muskelzellen im Ruhezustand. Als Ursache werden ungünstige, selbsterregende Verknüpfungen vermutet, wie sie bei der Regeneration abgestorbener Nervenzellen entstehen können und in welchen sich Betroffene von Nicht-Betroffenen unterscheiden sollen. Auf neurophysiologischer Ebene wird eine Verwandtschaft mit Epilepsie und RLS vermutet. Es werden einige Substanzen genannt, welche die spontane Ruheaktivität betroffener Neuronen beeinflussen können. Die Konzentration dieser Substanzen im Blut durch die Aufnahme mit der Nahrung könnten demnach den Brummton ebenso beeinflussen wie der mit der inneren Uhr gekoppelte Hormonspiegel. Diese Faktoren können sich in ihrer Wirkung gegenseitig potenzieren und dabei zum sonst nur schwer nachvollziehbaren Verhalten eines individuellen Brummtons führen. Zu den schädlichen, von außen zugeführten Substanzen gehören danach u.A. Glutamat, Aspartam, Acrylamid und Nonylphenol. Den Omega-3-Fettsäuren werden in diesem Zusammenhang vorbeugende und heilende Wirkungen zugeschrieben. Dem Brummton ist danach aus den folgenden Gründen in der Praxis nur schwer beizukommen: Da die Entstehung des Brummtons mit der Beteiligung von akustischen, neurologischen und pharmakologischen Komponenten multifaktoriell ist, reicht die isolierte Sichtweise einer einzelnen Disziplin nicht aus, um das Problem zu lösen. Hinzu kommt die breite individuelle und zeitliche Streuung der vom Modell benannten Einflussfaktoren und Speichereffekte, welche zusätzlich auch noch schwer erfassbar und kontrollierbar sind. Außerdem wird die Verwechslungsgefahr mit äußeren Geräuschen und Vibrationen angeführt, welcher Betroffene leicht erliegen könnten. Der Wert des Ergomodells für die Betroffenen bestand zunächst darin, dass es konkrete Substanzen identifizierte, welche verstärkend oder abschwächend auf den Brummton wirken sollen. Hierdurch wies es der Ursachensuche eine bis dahin weniger beachtete Richtung. Es bot damit nicht nur Therapieansätze durch gezielte Ernährungsumstellung, sondern gleichzeitig auch die Grundlage für weitergehende Experimente und Studien zur Verifikation bzw. Falsifikation des Modells auf breiterer Ebene.
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