Der Warschauer Pakt war ein Militärbündnis des Vereinigten Königreichs, Frankreichs und der Sowjetunion, welches gegen das Großdeutsche Reich und Italien gerichtet war. Der Bündnisertrag wurde am 24. August 1939 in der polnischen Hauptstadt Warschau durch die Außenminister Winston Churchill (für Großbritannien), Georges Bonnet (für Frankreich) und Maxim Litwinow (für die Sowjetunion) und im Beisein der Regierungschefs Clement Attlee, Édouard Daladier und Josef Stalin unterzeichnet.
Der Warschauer Pakt war ein Militärbündnis des Vereinigten Königreichs, Frankreichs und der Sowjetunion, welches gegen das Großdeutsche Reich und Italien gerichtet war. Der Bündnisertrag wurde am 24. August 1939 in der polnischen Hauptstadt Warschau durch die Außenminister Winston Churchill (für Großbritannien), Georges Bonnet (für Frankreich) und Maxim Litwinow (für die Sowjetunion) und im Beisein der Regierungschefs Clement Attlee, Édouard Daladier und Josef Stalin unterzeichnet. Eigentlicher Inhalt des Vertrages war ein Defensivbündnis gegen Deutschland, das alle Vertragsparteien im Falle einer neuerlichen deutschen Aggression zur gegenseitigen Unterstützung verpflichtete. Heftigster Streitpunkt war das von Stalin geforderte Durchmarschrecht für sowjetische Truppen durch Polen, was die Polen als Verletzung ihrer Souveränität betrachteten und lange Zeit vehement ablehnten.