__INDEX__ Saatwurf (im englischen Sprachraum auch als „Samen-Bombardement“ oder „Seed Bombing“) bezeichnet, beschreibt eine Technik der urbanen Renaturierung. Dabei werden Bündel geformter, komprimierter und z.B. dann eiförmiger Mischklumpen aus Tonerde, Kompost, Wasser und Saatgut transportiert und bevorzugt an vegetationsarmen Bodenstellen ausgebracht. Als Saatgut kommen sowohl einheimische Blumensamen als auch allgemeine Nutzpflanzensamen, bzw. Obst- oder Gemüsesaatgut infrage.
__INDEX__ Saatwurf (im englischen Sprachraum auch als „Samen-Bombardement“ oder „Seed Bombing“) bezeichnet, beschreibt eine Technik der urbanen Renaturierung. Dabei werden Bündel geformter, komprimierter und z.B. dann eiförmiger Mischklumpen aus Tonerde, Kompost, Wasser und Saatgut transportiert und bevorzugt an vegetationsarmen Bodenstellen ausgebracht. Als Saatgut kommen sowohl einheimische Blumensamen als auch allgemeine Nutzpflanzensamen, bzw. Obst- oder Gemüsesaatgut infrage. Der Begriff „Saat-Granate“ wurde von Liz Christy im Jahr 1973 geprägt, als diese die „Green Guerillas“ begründete. So wurden eierförmige Samenbündel im New Yorker Stadtteil Manhattan über Zäune hinweg auf leerstehende Grundstücke geschleudert um diese optisch aufzuwerten. Sowohl in Nordamerika als auch in Großbritannien ist der Saatwurf ein Bestandteil des urbanen Gartenbaus.