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| - Tevarion von Tyrras ist der einzige Sohn (soweit ihm bekannt!) eines unbedeutenderen Adligen, genauer, Barons, aus dem Hause Tyrras, eines Gebiets im heutigen Tirisfal (der durch die Wirren des Krieges seinen Titel und auch den Grossteil seines Reichtums verloren hat und nach Ende des Krieges vom Königshaus nie wirklich dafür entschädigt wurde). Seine jüngere Schwester Madlaina war in seiner Jugend eine liebe Freundin. Tevarion war sehr traurig, als sein Heranwachsen sie zeitweilig auseinanderriss, da alle Welt von ihm erwartete, als junger Mann dem Elternhaus zu entschlüpfen. Neuerdings freut er sich sehr, dass auch Madlaina eine Paladina geworden ist und begleitet sie stolz auf manchen ihrer ersten Reisen... Seine kräftige Statur und sein treues (manche sagen, naives!) Wesen liessen alle in seiner Umgebung stets denken, dass die Laufbahn eines Paladins genau das Richtige für ihn sein müsste. Niemand hätte allerdings je gedacht, dass Tevarion, nachdem einmal über die Grenzen Elwynns hinaus, soviel Begeisterung am Reisen und den fernen Ländern Azeroths und auch Kalimdors entwickeln würde. Lange Zeit war er nämlich mit der heimischen Umgebung zufrieden und streifte durch die Wälder Elwynns. Als er dabei aber eines Tages die hübsche Hexenadeptin Silîtha (wohlgemerkt, ohne um Ihre Künste zu wissen - später sollte er aber immer mehr davon erahnen...) kennenlernte, war sein Wunsch, sie zu beeindrucken, so gross, dass er gerne mit ihr durch alle denkbaren Länder reiste und noch heute reist.Die Freundschaft (und Verliebtheit) zu ihr haben ihm dabei schon manche kritische Situation eingebracht, nicht überall sind Hexen und ihre Dämonen schliesslich gern gesehene Gäste, ganz im Gegenteil. Tevarion waren solche Ansichten und Ausgrenzungen stets nicht nur Silîtha zuliebe ein Dorn im Auge, im Gegenteil. Eher ein introvertierter Philosoph als der geborene Kämpfer (als der er von Anderen betrachtet wurde), war schon als Jugendlicher der Gedanke in ihm gereift, dass die Ansichten der Horde darüber, wer die Aggressoren im ewigen Konflikt zwischen Horde und Allianz seien, sehr unterschiedlich von denen der Allianz sein müssten, und ob man denn überhaupt objektiv sagen könne, wer schuld an diesem Konflikt sei. So strebte Tevarion auch nie eine Laufbahn als Soldat an, sondern sieht sich, nachdem er die Paladinweihe erhielt (da nach Zerschlagung des Ordens der Silbernen Hand, eine eher inoffizielle Geschichte, Tevarion sieht seinen damaligen Lehrer mittlerweile als eher fragwürdige abgehalfterte Gestalt an), eher als freier Abenteurer, der sein Geld damit verdient, anderen Wesen zu helfen. Er möchte sich also aus den grossen Konflikten in der Welt gerne heraushalten und versuchte bereits bevor er sich als Schüler des Sunnua Immo bezeichnete, möglichst tolerant und aufgeschlossen zu sein.Seit er aber durch den Draenei Jaswoloi auf den Spuren Sunnua Immos wandelt, ist sein latent vorhandener Wunsch, andere mit seiner Überzeugung zu missionieren, endgültig erwacht. Er versucht, weitere Schüler zu gewinnen und nimmt dafür auch die eine oder andere blutige Nase in Kauf... Als Abenteurer sind ihm die wilden Landschaften am liebsten, häufig ist er auch in Begleitung Mîlenas, einer Draenei-Magierin, anzutreffen. Manches Mal reitet der Schmied Tevarion aber auch nur auf der Suche nach Erzen durch die schönen Landschaften Azeroths, sein bisher einziger Ausflug auf eines der Schlachtfelder ist ihm schliesslich in keiner guten Erinnerung geblieben... Natürlich hat auch Tevarion die "Welt in Scherben" entdeckt und mühte sich im Kampf gegen die Brennende Legion, da auch er überzeugt ist, dass es mit dieser keinen Frieden geben wird... Tevarions Charakter ist sehr sanftmütig, er sucht selten Streit und ist immer für einen (meist wirklich sehr) dummen Spruch zu haben. Diese heutige Redseligkeit, die ja eigentlich sehr im Kontrast zu seinem früher verschlossenen Wesen ist erst durch den Versuch, Silîtha zu beeindrucken, entstanden, und wie bei vielem, in dem man ungeübt ist, kann Tevarion bisher das rechte Mass nicht finden. Auch dem Alkohol ist er nicht abgeneigt, und hat auch dort das rechte Mass noch nicht gefunden. Sein Umgang mit Frauen ist zwar stets höflich, manchmal aber dennoch recht aufdringlich, nur um locker und offen zu erscheinen...
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