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  • Kampagne gegen die Privatisierung der Deutschen Bahn AG
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  • Ende September 2006 will der Deutsche Bundestag über den Verkauf der noch zu 100 Prozent im Bundesbesitz befindlichen Deutschen Bahn AG entscheiden. Ob in Form eines Börsengangs oder durch Verkauf einzelner Unternehmensteile an Anlagefonds: Für die Veräußerung der Waggons, Lokomotiven und ICEs im Wert von mindestens 40 Milliarden Euro sollen die Anleger rund fünf Milliarden bezahlen. Wenn sie dazu noch das Nutzungsrecht des Schienennetzes im Werte von 100 Milliarden Euro erhalten, dann könnten insgesamt acht Milliarden einmalig in den Bundeshaushalt fließen. Damit droht ein in 170 Jahren aus Steuermitteln aufgebautes Verkehrssystem der Verwertung von internationalen Anlagefonds unterworfen und deutlich unter Wert verkauft, ja fast verschenkt zu werden. (Das ist nicht ganz richtig: Anlageve
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  • Ende September 2006 will der Deutsche Bundestag über den Verkauf der noch zu 100 Prozent im Bundesbesitz befindlichen Deutschen Bahn AG entscheiden. Ob in Form eines Börsengangs oder durch Verkauf einzelner Unternehmensteile an Anlagefonds: Für die Veräußerung der Waggons, Lokomotiven und ICEs im Wert von mindestens 40 Milliarden Euro sollen die Anleger rund fünf Milliarden bezahlen. Wenn sie dazu noch das Nutzungsrecht des Schienennetzes im Werte von 100 Milliarden Euro erhalten, dann könnten insgesamt acht Milliarden einmalig in den Bundeshaushalt fließen. Damit droht ein in 170 Jahren aus Steuermitteln aufgebautes Verkehrssystem der Verwertung von internationalen Anlagefonds unterworfen und deutlich unter Wert verkauft, ja fast verschenkt zu werden. (Das ist nicht ganz richtig: Anlagevermögen verliert über Zeit an Wert. Ich rede nicht über idellen Wert, oder gesellschaftliche Werte. Nein, "Geld", was ist das Schienennetz, die Gebäude, usw. in ihren heutigen Zustand "wert", wieviel würde jemand dafür "bezahlen". Sowas wird nie mehr sein als das was man mal investiert hat, ausser es handelt sich um ein Kunstgegenstand, etc was nicht hier zutrifft. Das ist aber noch nicht alles. Wenn eine Unternehmung Verluste einfährt, dann verringert das ebenso den "Wert" quasi als Entschädigung. Weiter muss wieder investiert werden umd diese betriebswirtschaftliche Situation zu ändern. Im Falle der Bahn sind sogar die Unternehmenszahlen irreführend, weil das Gesamtergebnis konsolidiert ist, also der Bereich "Schienennetz" und "Bahnbetrieb" der direkt was mit der oben genannten Argumentation zu tun hat, nicht deutlich ist. Aber ich kann sage das es schlecht aussieht. Es ist sogar ein guter Deal für den Steuerzahler wenn die Bahn endlich "verschachert" wird auch wenn man sich "freikauft" mit vielen Zugeständnissen, weil man sich sonst noch in 20 Jahren mit dem Finanzproblem als Bundesregierung rumärgern muss) Zusätzlich soll der Bund den nun von privaten Eignern bestimmten Schienenverkehr weiterhin mit jährlich zehn Milliarden Euro unterstützen, u. a. durch Bauzuschüsse für ICE-Strecken und Bezuschussung des Regionalverkehrs.
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