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| - __INDEX__ Fritz Maque (* 7. August 1898; † 31. Oktober 1948 in Berlin) war ein Oberwachtmeister der Berliner Volkspolizei. Er war der erste Volkspolizist, der an der Berliner Sektorengrenze nach der Spaltung Berlins getötet wurde. Maque versah seinen Dienst im Polizeirevier 86 in Berlin-Friedrichshain. Wegen der Berliner Blockade hatte sich seit dem Spätsommer 1948 ein starker Schmuggelbetrieb von Ost- nach West-Berlin entwickelt, wo das Schmuggelgut für Westmark verkauft werden konnte.
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| Name
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| KURZBESCHREIBUNG
| - deutscher Oberwachtmeister der Berliner Volkspolizei
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| GEBURTSDATUM
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| abstract
| - __INDEX__ Fritz Maque (* 7. August 1898; † 31. Oktober 1948 in Berlin) war ein Oberwachtmeister der Berliner Volkspolizei. Er war der erste Volkspolizist, der an der Berliner Sektorengrenze nach der Spaltung Berlins getötet wurde. Maque versah seinen Dienst im Polizeirevier 86 in Berlin-Friedrichshain. Wegen der Berliner Blockade hatte sich seit dem Spätsommer 1948 ein starker Schmuggelbetrieb von Ost- nach West-Berlin entwickelt, wo das Schmuggelgut für Westmark verkauft werden konnte. Am 30. Oktober 1948 kontrollierte Maque im Rahmen einer schlagartig durchgeführten Aktion mit zwei anderen Volkspolizisten den aus Richtung Friedrichshain kommenden Fahrzeugverkehr auf der Oberbaumbrücke. In den Abendstunden fuhr ein offenbar überraschter Kraftfahrer mit seinem Lieferwagen an dem ersten kontrollierenden Posten vorbei und steuerte dann auf den zweiten, der Haltesignale mit einer Lampe gab, zu. Während dieser Posten sich durch einen Sprung zur Seite retten konnte, wurde der wenige Meter schräg hinter ihm ebenfalls Haltesignale abgebende Maque mit etwa 40 km/h absichtlich angefahren. Das Fahrzeug fuhr mit nun ausgeschaltetem Licht in den amerikanischen Sektor nach Kreuzberg, wo es einen von dort kommenden PKW, der auf der Brücke gewendet und die Verfolgung aufgenommen hatte, abschütteln konnte. Das von mehreren Zeugen übereinstimmend abgelesene Kennzeichen des Lieferwagens erwies sich als falsch, weshalb die Ermittlungen eingestellt werden mussten. Maque, der Knochenbrüche und eine Kopfverletzung erlitten hatte, wurde in das Krankenhaus am Friedrichshain eingeliefert. Am 31. Oktober verstarb er dort an seinen schweren Verletzungen. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof Baumschulenweg.
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