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| - __INDEX__ Geheimgefängnisse in China (chinesich: 黑监獄; englisch: Black Jail) oder auch „Schwarze Gefängnisse“ genannt, sind meist ein Netzwerk von Gefangenenlagern, deren Aktivitäten, Standorte oder auch Namen der Öffentlichkeit vorenthalten werden und nicht von dafür vorgesehenen Justizbehörden kontrolliert werden. (siehe: Geheimgefängnis) Seit 2003 ist bekannt, dass regelmäßig chinesische Staatsbürger in Geheimgefängnisse der Volksrepublik China durch Regierungsbeauftragte entführt werden. Bei diesen Gefängnissen handelt es sich meist um staatliche Psychatrien, Pflegeheimen, Lagerhallen oder Gasthäuser. Da diese Gefängnisse nicht von außerstaatlichen Justizen kontrolliert werden, machen diese Gefängnisse Platz für illegale Verhör- und Bestrafungsmethoden, wie z. B. Folter und widerrechtliche Lebensbedingungen. Unter den Betroffenen sind z. B. Petitionssteller, die sich gegen Landenteignungen, Korruption oder Missbräuchen seitens der Polizeibeamten wehren, Anwälte, wie zum Beispiel dem Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng. Damit soll verhindert werden, dass sie sich bei der Regierung beschweren, Demonstrationen beginnen oder sich dem Willen der kommunistischen Partei widersetzen. Gleichzeitig nutzt die Zentrale Disziplinarkommission der Kommunistischen Partei Chinas diese Geheimgefängnisse für ihre Verhöre und Gefangennahmen von Parteifunktionären mit der Begründung der Korruptionsbekämpfung.
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