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| - Friedrich Wilhelm Schnitzler
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| - "Fritz" Schnitzler war von Oktober 1962 bis Dezember 1974 Gemeinderat in der eigenständigen Gemeinde Ohnastetten und stellvertretender Bürgermeister. Während dieser Zeit war er auch als Schöffe am Landgericht Tübingen tätig. Nach der Gemeindereform war Schnitzler von 1975 bis 1996 Ortsvorsteher des St. Johanner Teilortes Ohnastetten und Mitglied des Ortschaftsrats. Der gelernte Landwirtschaftsmeister bewirtschaftete einen landwirtschaftlichen Betrieb im Nebenerwerb und war als Wildschadenschätzer vereidigt. Der Bauernfunktionär und Kommunalpolitiker der CDU wurde im Januar 1962 zum Vorsitzenden des damaligen Bauernverbandes Reutlingen gewählt und vereinigte 1975 die Bauernverbände Reutlingen und Münsingen zum Kreisbauernverband Reutlingen e.V. Von 1962 bis 1992 war Schnitzler 1. Vorsitzend
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| GEBURTSORT
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| Name
| - Schnitzler, Friedrich Wilhelm
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| KURZBESCHREIBUNG
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| GEBURTSDATUM
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| - "Fritz" Schnitzler war von Oktober 1962 bis Dezember 1974 Gemeinderat in der eigenständigen Gemeinde Ohnastetten und stellvertretender Bürgermeister. Während dieser Zeit war er auch als Schöffe am Landgericht Tübingen tätig. Nach der Gemeindereform war Schnitzler von 1975 bis 1996 Ortsvorsteher des St. Johanner Teilortes Ohnastetten und Mitglied des Ortschaftsrats. Der gelernte Landwirtschaftsmeister bewirtschaftete einen landwirtschaftlichen Betrieb im Nebenerwerb und war als Wildschadenschätzer vereidigt. Der Bauernfunktionär und Kommunalpolitiker der CDU wurde im Januar 1962 zum Vorsitzenden des damaligen Bauernverbandes Reutlingen gewählt und vereinigte 1975 die Bauernverbände Reutlingen und Münsingen zum Kreisbauernverband Reutlingen e.V. Von 1962 bis 1992 war Schnitzler 1. Vorsitzender (Kreisobmann) des Kreisbauernverbandes Reutlingen und Lobbyist des Landesbauernverband in Baden-Württemberg im Landtag von Baden-Württemberg unter Lothar Späth in enger Zusammenarbeit mit Ernst Geprägs. Friedrich Wilhelm Schnitzler war der erste politische Vertreter des bäuerlichen Berufsstandes für den gesamten Landkreis Reutlingen. Sein besonderes Engagement galt der bäuerlichen Landwirtschaft. Besonders prägte er die Bereiche Milcherzeugung und -verarbeitung, in denen er wesentliche Strukturveränderungen erwirkte, die bundesweit heftige Auseinandersetzungen, auch innerhalb des Berufsstandes und mit der Politik zur Folge hatten. Schnitzler war maßgeblich bei der Gründung des Kreislandfrauenverband Reutlingen und des Landfrauenchores beteiligt. Danach war er Ehrenvorsitzender des Kreisbauernverband Reutlingen. Er eröffnete die erste politische Bauernversammlung, die Lichtmesstagung, in St. Johann und brachte somit erstmals die Lichtmess in die Gemeinde. Schnitzler war stellvertretender Geschäftsführer im Milchwerk in Reutlingen und Vorstandsvorsitzender der Bezirksmilchverwertung Reutlingen e.G. (BMV), die seit 1996 als Milcherzeugergenossenschaft (MEG) Reutlingen e.G firmiert. Als Aufsichtsratsvorsitzender und Vorstandsvorsitzender leitete Fritz Schnitzler die Südmilch AG Deutschland. 1984 wurde ihm durch den Bundespräsident Karl Carstens von Staatssekretär Ventur Schöttle das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Sein Sohn ist der Künstler und Schauspieler Frank Christoph Schnitzler.
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