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| - Atome haben eine Elektronenhülle. Elektronen sind elektrisch geladene Teilchen, man nennt ihre Ladungsart "negativ". Atome stoßen einander eigentlich also ab mit der elektromagnetischen Kraft. Sie können sich aber miteinander über die Elektronenhülle auch verbinden, sogenannte Moleküle bilden. Dies hängt z. B. davon ab, wie die äußerste Elektronenschale besetzt ist und in welchem Verhältnis die Kernladungszahl zur Größe der äußersten Elektronenschale steht. Ein Atom "möchte" gerne noch ein Elektron "haben", ein anderes gibt "lieber" eines ab. Das ist einfach eine Frage des energetisch günstigeren Zustands. Es gibt auch Kristallgitter, das sind spezielle geometrische Anordnungen. Solche Gitter sind meistens nicht rein, sondern enthalten Gitterfehler, z.B. eingelagerte Fremdatome. Alles im Universum ist in Bewegung, und Bewegung auf der Ebene kleinster Teilchen nennt man Temperatur. Je stärker die Bewegung, desto höher die Temperatur! Wenn zwei Stoffe (Dinge oder was auch immer) einander berühren, können immer Atome vom einen ins andere hinüberwechseln. Aufgrund der riesigen Anzahl der Atome ist es sehr wahrscheinlich, daß welche diffundieren. Je länger der (Beobachtungs-)Zeitraum, desto mehr Atome diffundieren. Und je höher die Temperatur, desto wahrscheinlicher ist es, daß noch mehr Atome ihren Platz wechseln.
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