Die Heiligen drei Könige treffen sich regelmäßig zu einer gepflegten Runde Skat im Pfarrheim zu Sankt Hildegard. Das machen sie schon lange. Manchmal denken sie dabei auch an die alten Zeiten zurück, als sie noch jung waren und mit ihren Kamelen die Gegend unsicher machten. frei nach: Matthäus 2,1 nicht verwechseln mit: Die Fantastischen Drei siehe aber auch: Baldrian
Die Heiligen drei Könige treffen sich regelmäßig zu einer gepflegten Runde Skat im Pfarrheim zu Sankt Hildegard. Das machen sie schon lange. Manchmal denken sie dabei auch an die alten Zeiten zurück, als sie noch jung waren und mit ihren Kamelen die Gegend unsicher machten. Die dollste Sache damals war, unter welchen Umständen sie sich zusammengefunden hatten. Sie kamen alle aus einem anderen Stadtteil und hatten noch nie was voneinander gehört. Und alle drei hatten dieselbe Erscheinung. Über St. Hildegard leuchtet der Himmel wie noch nie - da kommt gerade ein UFO runter. Und vollkommen unabhängig voneinander machten sie sich auf, um als erster dem Spekakel beizuwohnen. Und sie fanden den Ort tatsächlich. Aber da war nix von einem UFO zu sehen sondern lediglich ein Kind war geboren und kackte gerade seine Windeln voll. Und die Ersten waren sie auch nicht - ein paar Reporter von der Blöd-Zeitung waren schon da und machten mit ihren Fotoapparten ein derartiges Blitzgewitter, dass man gefahr lief ein Augenleiden davonzutragen. Dennoch war den dreien klar, dass dieses Treffen ihr Leben veränden würde. Und sie mietete sich in der Nähe ein und schauten immer wieder nach dem Kleinen, der ihnen das Liebste in ihrem Leben wurde. Sie nannten ihn den kleinen König und sie fühlten sich selbst auch wie Könige. Und da sie nicht gestorben sind, dreschen sie heute noch den Skat und denken an die alten Zeiten zurück. frei nach: Matthäus 2,1 nicht verwechseln mit: Die Fantastischen Drei siehe aber auch: Baldrian