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| - Die Felsenkatze (Gulo gulo) kennen wir als Vielfraß oder den Järv. Vielfraß kommt von dem altnordischen Wort „Fjällfrass“, übersetzt: Felsenkatze. Der Vielfraß gehört zu der Gattung Marder. Er ist als Jäger und somit Beutegreifer bestens ausgestattet. Der Großmarder ist scheu, hat scharfe Sinne und ist schnell auf seinen Pranken unterwegs. Sechzig Stundenkilometer im Dauerlauf durch das Hochgebirge, soviel muss sein, um erfolgreich in der Jagd zu sein. Doch der Vielfraß kann auch anders, er trampelt durch die Taiga und Tundra von Norwegen bis Kanada. Für ihn leicht erreichbare Beute wie Beeren, Vögel oder Kadaver wird nicht verschmäht. Er kann mit seinem kräftigen Gebiss selbst solche Beuteteile verwerten, die andere Raubtiere zurücklassen. Im Winter spielt er seine Überlegenheit voll aus.
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| - Die Felsenkatze (Gulo gulo) kennen wir als Vielfraß oder den Järv. Vielfraß kommt von dem altnordischen Wort „Fjällfrass“, übersetzt: Felsenkatze. Der Vielfraß gehört zu der Gattung Marder. Er ist als Jäger und somit Beutegreifer bestens ausgestattet. Der Großmarder ist scheu, hat scharfe Sinne und ist schnell auf seinen Pranken unterwegs. Sechzig Stundenkilometer im Dauerlauf durch das Hochgebirge, soviel muss sein, um erfolgreich in der Jagd zu sein. Doch der Vielfraß kann auch anders, er trampelt durch die Taiga und Tundra von Norwegen bis Kanada. Für ihn leicht erreichbare Beute wie Beeren, Vögel oder Kadaver wird nicht verschmäht. Er kann mit seinem kräftigen Gebiss selbst solche Beuteteile verwerten, die andere Raubtiere zurücklassen. Im Winter spielt er seine Überlegenheit voll aus. Seine breiten Pfoten dienen als perfekte Schneeschuhe, mit ihnen schwebt er über die Schneeflächen. Schneehühner, Schneehasen und auch Elche werden von ihm bejagt. Er hat kaum Freunde, denn wo er auftaucht, hinterlässt er Verwüstungen, z.B. in den Blockhütten der Trapper. Schaf- und Rentierzüchter jagen den Jäger. Bei vielen Völkern des Nordens, den Inuit, Samen und Mongolen gilt der Marder als das personifizierte Böse. Der Marder besitzt auch keine „Tischsitte“. Bär, Luchs und auch der Wolf, treten freiwillig von Ihrer Beute zurück, trifft ein Vielfraß an dem Fressplatz ein. Sie haben größten Respekt vor seinem Gebiss, seinen grossen scharfen Krallen und vor allem vor seiner «Stinkwaffe». Aus einer Drüse kann der Vielfraß bis zu drei Meter weit stinkendes Sekret abschiessen. Passt der Luchs nicht auf, wird er selber, trotz seiner Grösse und Gewandtheit, Opfer der Felsenkatze. Ein Kraftpaket auf vier Pranken: ca. einen Meter groß. Weibchen wiegen zwischen 8 bis 10 kg, Männchen bis zu 30 kg. Informationen über den Vielfrass - natur-lexikon.com
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