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| - Rabenvögel (Corvidae) sind gesellig lebende Vögel. Die Rabenkrähe (Corvus corone corone), ist unser häufigster Rabenvogel. Sie ist bei uns Standvogel und lebt meist einzeln oder in Paaren, vorwiegend in offenem Gelände. Das Nest enthält 4-6 gefleckte Eier (April bis Mai). Rabenkrähen sind Allesfresser, ihre Ernährung besteht vorwiegend aus Aas, Mäusen und Insekten. Sie nehmen auch pflanzliche Nahrung auf und richten oft Schäden in Getreidefeldern an. Neben den Papageien gehören sie zu den geistig beweglichsten und am höchsten stehenden Vögeln, was sie befähigt, Gefahren zu begegnen und sich neuartigen Verhältnisen durch Lernen anzupassen.
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| - Rabenvögel (Corvidae) sind gesellig lebende Vögel. Die Rabenkrähe (Corvus corone corone), ist unser häufigster Rabenvogel. Sie ist bei uns Standvogel und lebt meist einzeln oder in Paaren, vorwiegend in offenem Gelände. Das Nest enthält 4-6 gefleckte Eier (April bis Mai). Rabenkrähen sind Allesfresser, ihre Ernährung besteht vorwiegend aus Aas, Mäusen und Insekten. Sie nehmen auch pflanzliche Nahrung auf und richten oft Schäden in Getreidefeldern an. Neben den Papageien gehören sie zu den geistig beweglichsten und am höchsten stehenden Vögeln, was sie befähigt, Gefahren zu begegnen und sich neuartigen Verhältnisen durch Lernen anzupassen. Viele Rabenvögel gehören zu den Vogelarten, deren Existenz in mannigfacher Hinsicht zu Überschneidungen mit den Ansprüchen des Menschen führt, sie sind häufig, sie sind gross und erregen dadurch Aufmerksamkeit, und sie haben einen umfangreichen Speisezettel, der sie oft in Gegnerschaft zu den Belangen der Landwirte oder der Jäger führt. Bei ihnen ist eine Krähe schon aus Tradition ein geächtetes Wesen. Die Brutpaare der Aaskrähen bilden Reviere, die gegen andere Krähen heftig verteidigt werden. Nicht verpaarte ein- bis dreijährige Krähen finden sich zu Trupps von Nichtbrütern zusammen. Diese Vögel brüten erst dann, wenn Paare aus dem Brutbestand ausfallen. Grössere Nichtbrüterschwärme stören das Brutgeschäft durch Nestraub. So wird auf natürlichem Wege die Zunahme des Krähenbestandes begrenzt. Ausserhalb der Brutzeit bilden Krähen grössere Trupps und Schlafplatz- gemeinschaften. Hierdurch entsteht fälschlicherweise der Eindruck einer Übervermehrung.
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