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  • Nationalstaatismus (Fräulein Josefines Welt)
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  • Auszug aus Reichskampf, Kapitel; Der Reichskörper der Staatsrasse Die Siebzehn Kapitel über Staatsführung und Wirtschaft bilden den Mittelteil des Buches Reichskampf. Für Viele Deutsche die das Buch aus „völkischer Pflicht“ gekauft haben ist das Lesen des gesamten Machwerkes äußerst schwierig. Daher wissen die meisten Deutschen nur wenig über den Mittelteil des Buches. Nach einer Umfrage 1964 wird bekannt dass die meisten Deutschen nur die Ersten Kapitel gelesen haben und nichts über den Mittelteil oder das Ende wissen. Hier wird zuerst über den Staat an sich philosophiert. Josefine Rodler zeichnet nun in groben Zügen Ihre Vorstellungen eines NS-Staates auf. Im Buch ist ein totalitärer Staat der einzige Weg um an Stärke zu Gewinnen. Hier werden verschiedene Bevölkerungsgruppen als Viren
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  • Auszug aus Reichskampf, Kapitel; Der Reichskörper der Staatsrasse Die Siebzehn Kapitel über Staatsführung und Wirtschaft bilden den Mittelteil des Buches Reichskampf. Für Viele Deutsche die das Buch aus „völkischer Pflicht“ gekauft haben ist das Lesen des gesamten Machwerkes äußerst schwierig. Daher wissen die meisten Deutschen nur wenig über den Mittelteil des Buches. Nach einer Umfrage 1964 wird bekannt dass die meisten Deutschen nur die Ersten Kapitel gelesen haben und nichts über den Mittelteil oder das Ende wissen. Hier wird zuerst über den Staat an sich philosophiert. Josefine Rodler zeichnet nun in groben Zügen Ihre Vorstellungen eines NS-Staates auf. Im Buch ist ein totalitärer Staat der einzige Weg um an Stärke zu Gewinnen. Hier werden verschiedene Bevölkerungsgruppen als Viren und Krankheitserreger bezeichnet.thumb|left|Propagandaplakat zu Rassenzucht 1938 So werden Analogien zu Krankheiten wie der Grippe den Pocken bis hin zu Pest gezogen.thumb|left| Großkundgebung der Reichswehr vor dem Nationalstaatlichen Institut für Volkskörperschaft und Aufzucht, Bayreuth 1956 Als Heilmittel für die Erkrankung des Volkskörpers wird die Nationalstaatistische Arbeiter Partei angegeben. Auch hier springt das Buch zwischen wirren Beschuldigungen und Verschwörungen der Juden hin und her. So wird die Krankheit Syphilis als Erfindung der Juden genannt um die Germanen auszulöschen. Es wird hier auch das deutsche Gesundheitssystem der Jahre vor 1924 kritisiert. Der Staat wird als Notwendigkeit angegeben und die Rasse als Grundstein des NS-Staates der auch als Rassestaat bezeichnet wird. Jeder „Volksgenosse“ ist Besitz des Staates da er als rassisch reiner Arier ja den Gesetzen seiner Rasse unterstehen muss. Daher wird die NS-Unterdrückung als notwendiges Übel für die „Aufzucht“ eines rein germanischen Volkskörpers bezeichnet. So wird ein nationales Zuchtprogramm vorgeschlagen. Mit dem Aufkommen der Möglichkeit der künstlichen Befruchtung in den 1950er Jahren wird das Institut für Volkskörperschaft und Aufzucht begründet. Dieses Institut mit Hauptsitz Bayreuth führt von 1955 bis 1964 die großangelegte „Aufzucht“ der „Germanen von Morgen“ durch. Auch das Schulsystem ist genau wie alles andere dem staatlichen Bedürfnissen unterworfen. Die Demokratie gilt als urgermanisch da sie Wahlfreiheit zulässt die so sagt Rodler zu Vermischung verschiedener Volkskörper und Ideen führt. Doch Josefine Rodler behauptet nun dass es nur eine Idee geben darf und diese ist die des Nationalstaatismus. Gerade diese antidemokratischen Kapitel werden in Westeuropa als Bedrohung betrachtet. Die Wirtschaft und der Kampf gegen das Großkapital tauchen nun wieder in erweiterter Form auf. Die Verstaatlichung von Firmen und Betrieben wird hier erklärt und gerechtfertigt. Doch auch hier ist die Verstaatlichung der Wirtschaft nicht wie im Kommunistischen Sinne zu verstehen.thumb|left|179px|Arbeiter in verstaatlichter Waffenfabrik unter dem Motto: "Munition gegen das Großkapital" 1942 Denn die NS-Verstaatlichung ist ein Werkzeug um den Juden Ihre von Ihnen aufgebauten Betriebe wegzunehmen. Enteignete Betriebe sollen von NS-Managern weitergeführt werden. Diese neuen Bosse sind zwar nicht die Besitzer aber die Nutznießer. Denn die Verstaatlichten Betriebe gelten als Leihgabe des Volkskörpers an das neue Management. Verwaltet werden die verstaatlichten Betriebe weiter von Privaten die sich bereichern und durch Steuerabgaben ihren Tribut an den Volkskörper leisten. Da aber die Betriebe Eigentum des Staates sind können sie jederzeit entzogen werden. Damit wird es dem Regime einfach gemacht die Industriele Elite unter Druck zu setzen da diese ja der Gnade des Staates ausgeliefert ist. So wird es möglich das verstaatlichte Betriebe jederzeit das Management wechseln jeh nach Willkür der NS-Führung. Die damit verbundene Korruption wird auch behandelt und gilt als „Invasiver Großkapitalismus“ Auch hier werden die Juden beschuldigt obwohl sie mit der Korruption der arischen Fabriksleiter nichts zu tun haben. Das Wort Volkskörper wird im Mittelteil des Buches gezählte 600-mal verwendet. Die im Buch beschriebene verstaatlichte Wirtschaft wird ab den 1940er Jahren in Deutschland umgesetzt. Bisherige Verstaatlichungen wie etwa 1938 waren nur gegen die Juden gerichtet. Trotz Verstaatlichung blieben die deutschen Industriekapitäne ohne Schaden da sie sich mit der Ideologie arrangieren konnten. In den nach gewonnenen Zweiten Weltkrieg besetzten Ländern wie Frankreich wurde die Verstaatlichung jedoch ohne Rücksicht auf Verluste durchgepeitscht. Mit dem Ergebnis dass nun die Deutschen die Hebel der französischen Industrie in der Hand hatten. Die Wirtschaft ist protektionistisch. Das Buch geht in seinem etwas Dünen Kapitel über den Protektionismus nicht ins Detail. Jedoch wird dem Leser klar dass die NS-Wirtschaft genau wie der Volkskörper ein System ist das auf Zusammenarbeit mit Ausländischen Firmen und Lieferanten verzichtet. Die Zusammenarbeit mit der Italienischen Rüstungsindustrie in den 1920er Jahren wird auch angeschnitten. Da wird klargestellt dass alles was den Volkskörper wirtschaftlich stärkt erlaubt ist. Doch die NS-Wirtschaft ist darauf aus den Handel die Industrie und somit Wirtschaft anderer Volkskörper zu vernichten. Damit bezieht sich das Buch auf die protektionistische Wirtschaftsform des Merkantilismus vergangener Jahrhunderte. Auch hier gilt der Leitsatz dass sich die deutsche Wirtschaft im Krieg gegen das Großkapital und seiner „jüdischen“ Märkte befinde. Jede andere Wirtschaftsform wird daher als Großkapitalistisch bezeichnet.
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