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| - Als die Kriege der Urzeit vorbei waren und Nebel des Kriegs des Zorns verblassten, die Menschen aus ihren Höhlen krochen und die ersten von ihnen durch Ardea streiften, kam ein Volk aus dem Norden gewandert und ließen sich an den Hängen des Grauen Gebirges, der Grenze zu Scatar nieder. Es waren die, die von den Elben Edain, die Zweiten, genannt wurden. Die Edain lebten in Furcht vor den herumziehenden schrecklichen Kreaturen Morgoths und zogen sich in die dunklen Hänge des Gebirges zurück, denn das Land in das sie kamen wurde von den Kreaturen Scatars heimgesucht. Ihre Zahl war groß, trotzdem lebten sie in Furcht und nicht wenige fielen dem unbekannten Schrecken, dem namenlosen Grauen aus Scatar zum Opfer.
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| - Als die Kriege der Urzeit vorbei waren und Nebel des Kriegs des Zorns verblassten, die Menschen aus ihren Höhlen krochen und die ersten von ihnen durch Ardea streiften, kam ein Volk aus dem Norden gewandert und ließen sich an den Hängen des Grauen Gebirges, der Grenze zu Scatar nieder. Es waren die, die von den Elben Edain, die Zweiten, genannt wurden. Die Edain lebten in Furcht vor den herumziehenden schrecklichen Kreaturen Morgoths und zogen sich in die dunklen Hänge des Gebirges zurück, denn das Land in das sie kamen wurde von den Kreaturen Scatars heimgesucht. Ihre Zahl war groß, trotzdem lebten sie in Furcht und nicht wenige fielen dem unbekannten Schrecken, dem namenlosen Grauen aus Scatar zum Opfer. Zur Zeit Bragans des Alten, als die Edain begannen sich zur Wehr zu setzten und das Gebirge zu verlassen, wanderten groß gewachsene, grauhäutige Gestalten aus dem Westen in das Land vor dem Gebirge und die Edain zogen sich aus Furcht noch weiter in das Gebirge zurück. Nach einiger Zeit kam der Anführer der Grauen zu ihnen und sprach: "Sehet wir sind die Drow, Heimatlose aus dem Westen, vertrieben von unseren Verwandten und verstoßen von unserer eigenen Art. Zuviel Leid und Tod haben wir gesehen, als das wir noch mehr Leid und Tod verursachen könnten." Bragan hörte die Worte und da sie frei von Unwahrheit waren, schenkte er ihnen Glauben und zog mit ihnen aus dem Gebirge in die fruchtbaren Ebenen, die von den Drow bewohnt wurden. Zur selben Zeit, als die Edain das Gebirge verließen, kam von Süden her ein mächtiger Zauberer und ließ sich im Land der Drow und der Edain nieder. Niemand wusste von wo er kam und niemand kannte seinen Namen, den er auch nicht nennen wollte, aber da seine Worte gütig, sein Rat weise und seine Geschenke großzügig waren, nannten ihn die Drow und die Edain Annatar, den Herrn der Geschenke. Glückliche Zeiten brachen an, denn ein langer Frieden zog ins Land und niemals fiel eine Ernte aus. Neid und Missgunst waren den Drow und den Edain fremd und so fiel zu jener Zeit kein Böses Wort im Reich nahe Scatars. Viel lernten die Edain und die Drow von Annatar, wie man Häuser aus Stein baut, wie man dem Stein das Eisen abtrotzt und dieses dann nach seinem Willen formt und vieles mehr. Er war zur Stelle wenn Rat benötigt wurde, oder ein Streit zu schlichten war. So ging es fast zwei Jahrzehnte und die beiden Völker lernten sich gegen den Schatten von Scatar zu verteidigen und legten ihre Furcht ab. Nun ist es einmal so die Lebensspanne der Menschen vergleichsweise kurz ist. daher lag Bragan der Alte im Sterben. Am Sterbebett rief er seinen Sohn, Borengar zu sich. Die Boten die er ausschickte kehrten zurück, ohne melden zu können wo sich er sich aufhielt. Da wurde Bragan von großer Dunkelheit umfangen und die Edain und die Drow dachten dass er tot wäre. Sie berieten was zu tun sei, als Annatar in den Kreis der Trauernden kam und zu ihnen sprach. Er berichtete ihnen das Borengar verschleppt wurde und tief in das Land Scatar gebracht wurde, in die Festung Dunkelwall. Da brach große Trauer aus, denn aus Dunkelwall war noch nie ein Geschöpf, das auf Ardea von einer Frau geboren wurde, in der selben Form wieder zurückgekehrt. Nun waren die Edain ohne Anführer und es wurde beschlossen das die drei Ältesten des Volkes entscheiden sollten was zu tun sei. Die Ältesten berieten sieben Tage und Nächte lang. An achten Tag traten sie hervor und sagten dass sie beschlossen hätten einen Anführer zu wählen. Kategorie:Geschichten
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