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| - Es war ein angenehmer Samstagmorgen, als Samantha Poe sich auf den Weg zur Arbeit machte. Das warme Licht, der Morgensonne, kitzelte ihr Gesicht, während der Fahrt. Sie war auf dem Weg zu jener psychiatrischen Klinik, in der sie arbeitete. Für sie war dies ein gewöhnlicher Tagesablauf, den sie alle Werktage, durchführte. Als Samantha, bei besagter Klinik, ankam, überkam sie das Gefühl beobachtet zu werden. Jedoch war sie inzwischen daran gewöhnt, da fast jeder, der Patienten, damit beschäftigt war, sie anzustarren. Am Anfang hatte sie durchaus etwas Angst, doch inzwischen fiel es ihr viel leichter das Gebäude zu betreten. Viele der Patienten hatten auf ihre ganz eigene Art und Weise etwas symphatisches an sich und andere wiederum nicht. Aber so ist das nunmal. Samantha selbst, war einem bestimmten Patienten, schon seid seinem ersten Tag in der Klinik, zugeteilt worden. Damals war er umdie sieben Jahre alt und äußerst... verstört. Heutzutage war es zwar auch noch, aber früher war es ausgeprägter. Man konnte es ihm aber auch nicht verübeln. Schließlich, hatte er sowohl Mutter, als auch Schwester, bei einem schwerwiegendem Brand verloren. Er selbst hatte es zwar überlebt, doch trug er dennoch viele Brandnarben und den Verlust eines Armes davon. Und seit jenem Tag, war der Junge, namens Alexander, psychisch instabil. Dennoch war dieser Samantha inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Schließlich war sie schon fast zehn Jahre für ihn zuständig. Die Zeit verging wie im Fluge und Samantha war schon längst zu Hause, als sie etwas bemerkte. Sie vergaß einige Formulare bei der Arbeit, die sie hätte Ausfüllen und am nächsten Tag abschicken müssen. Also entschloss sie sich zurück zur Psychiatrie zu fahren und die Formulare zu holen. Das Gefühl, dass etwas nicht stimmen würde, beschlich Samantha die ganze Fahrt über. Doch sie tat es ab, indem sie zu sich selbst meinte, dass es nur Einbildung sei. Als sie jedochbei der Psychatrie ankam, wurde dieses Gefühl immer stärker und Samantha immer unwohler. Und dennoch versuchte sie sich zu beruhigen, da sie immer noch der festen Meinung war, es wäre nur ihre Einbildung gewesen. Wäre sie doch nur zurück gefahren... Kaum hatte Samantha die Eingangstür geöffnet, fiel diese auch schon wieder zu. Es war ein kurzes Geräusch zu hören, wie ein kleines klicken und dann herrschte wieder Stille. Besorgt ging Samantha zur Tür und versuchte sie zu öffnen. Doch es war vergebens. Sie war fest verriegelt. Verwirrt und leicht verängstigt, machte sich Samantha auf den Weg in ihr Büro um schonmal die Unterlagen zu holen. Sie wusste, dass es noch einen Hintereingang gab und hatte sich vorgenommen, diesen später als Ausgang zu nutzen. Eins verwirrte sie dennoch auf ihrem Weg, zum Büro. Warum war es nur so still? Weder Patienten, MMitarbeiter oder gar die Nachtwache waren zu hören oder sehen. Doch bevor Samantha weiter darüber nachdenken konnte, trat sie auf etwas... glitschiges. Es schien etwas runder zu sein und man hörte, das es gerade, unter Samanthas Fuß, zerquetscht wurde. Schnell griff sie nach ihrem Handy und beleuchtete das Ding, in welcehs sie reingetreten war. Ihre Augen weiteten sich bei dem Anblick, des zerquetschten Auges vor ihr, während sie zusammensackte. Ein schriller Schrei entwich ihren Lippen als sie begann zu realisieren, was sich da gerade vor ihr Befand. Schnell griff Samantha erneut nach ihrem Handy und fing hektisch an die Nummer, der Polizei, einzugeben. Doch dann sah sie, dass sie kein Netz hatte. Panik machte sich in ihr breit und diese wurde durch einen weiteren Schrei verstärkt. Doch dieser ging nicht von Samantha aus. Komplett bewegungsunfähig saß sie da, auf dem Boden, während sie endlich begann zu verstehen, was hier eigentlich vor sich ging. Keine Nachtwache... Keine Mitarbeiter... Keine Patienten... Nur Samantha und... diese Schritte, die immer lauter wurden... Schnell versuchte sie aufzustehen, doch ihre Beine waren in diesem Moment viel zu schwach, als das sie Samantha tragen könnten. Also blieb ihr nichts anderes übrig als sitzen zu bleiben. Geradezu versteinert saß sie da und schloss ihre Augen, hoffend, dass dies lediglich ein schlimmer Alptraum sei. Doch dem war nicht so... Die Schritte wurden immer lauter und Samantha fing immer mehr an zu zittern. Die Panik, welche sich in ihr aufstaute, war dabei Samantha zu übermannen. Doch dann.... herrschte Stille. Es war eine bedrückende Stille. Alles was Samantha jetzt noch vernahm, waren ihr schwerer Atem und das Klappern ihrer Zähne. Ihr Atem zitterte und ihre Lippen bebten. Sie war kurz vor einer Panikattacke. Plötzlich verspürte sie einen stechenden Schmerz in ihrem Rücken. Kreischend zuckte sie zusammen und lag nun, mit dem Bauch, auf dem Boden. Das Atmen fiel er schwer und der Schmerz war unerträglich. Jedoch griff plötzlich eine Hand nach ihr und drehte Samantha ruckartig um, sodass sie ihrem Angreifer nun in die Augen blicken konnte. Es dauerte erst eine Weile, bis sich Samanthas Augen an die Dunkelheit gewöhnten, doch als sie endlich den Menschen, welcher auf ihr Kniete, erkennen konnte, traute sie ihren Augen kaum. Alexander... Es war Alexander, welcher ihr diese Wunde verpasste. Es war Alexander, welcher sie wie ein Wahnsinniger angrinste. Und es war Alexander, welcher ihr diesen einen Satz sagte, bevor er sie umbrachte... "Beurteile Menschen niemals nach ihrem Aussehen..." Kategorie:Mittellang Kategorie:Artikel ohne Bilder Kategorie:Löschanträge
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