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| - Alle Flavours –gewisse Elementarteilchen-Eigenschaften, die unter der schwachen Wechselwirkung beeinflusst werden– werden unter der Ladungskonjugation umgedreht (dazu zählt auch die Umkehrung der elektrischen Ladung). Sind in einem Teilchen oder Teilchenverbund (unter Umständen zeitlich getrennt, wie bei einem Zerfall oder anderen Reaktionen) die Anzahlen der einzelnen Flavour-Ladungen bei einer solchen (in Gedanken vorgenommenen) Operation unverändert, so liegt eine Ladungssymmetrie (=Invarianz unter Ladungskonjugation, C-Invarianz) vor. In schwachen Wechselwirkungen von Teilchen ist die C-Symmetrie immer verletzt. Gedanklich lässt sich ein quantenmechanischer Zustand räumlich Spiegeln (Umdrehen der Koordinatenvorzeichen). Es liegt Parität bzw. P-Symmetrie vor, wenn das gespiegelte System sich (bis auf die Spiegelung) identisch wie das Ungespiegelten verhält. Der Paritätsoperator hat nur zwei mögliche (Eigen-)Zustände, die jeweils eine symmetrische („+“) oder antisymmetrische („–“) Form besitzen können. In schwachen Wechselwirkungen, wie dem Betazerfall, kann auch die Parität verletzt sein. Mit einiger Genauigkeit ist aber die Symmetrie erhalten, wenn gleichzeitig Ladungen konjugiert und Zustände gespiegelt werden. (CP-Symmetrie bzw. C-Parität.) Die C-Parität kann wie in der P-Symmetrie symmetrisch oder antisymmetrisch sein, also „+“ oder „–“.
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