Die Frankfurter Judengasse war das von 1462 bis 1796 bestehende jüdische Ghetto in Frankfurt am Main. In der frühen Neuzeit lebte hier die größte jüdische Gemeinde Deutschlands. Ende der 1980er Jahre wurden beim Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes für die Frankfurter Stadtwerke Fundamente von Häusern der Judengasse entdeckt. Daraufhin entwickelte sich eine bundesweite Debatte über den angemessenen Umgang mit den Überresten jüdischer Kultur. Beigelegt wurde der Streit, indem die archäologischen Zeugnisse gesichert und in das 1992 eröffnete „Museum Judengasse“ im Untergeschoss des Verwaltungsgebäudes integriert wurden. Das „Museum Judengasse“ ist eine Außenstelle des Jüdischen Museums Frankfurt.
Die Frankfurter Judengasse war das von 1462 bis 1796 bestehende jüdische Ghetto in Frankfurt am Main. In der frühen Neuzeit lebte hier die größte jüdische Gemeinde Deutschlands. Ende der 1980er Jahre wurden beim Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes für die Frankfurter Stadtwerke Fundamente von Häusern der Judengasse entdeckt. Daraufhin entwickelte sich eine bundesweite Debatte über den angemessenen Umgang mit den Überresten jüdischer Kultur. Beigelegt wurde der Streit, indem die archäologischen Zeugnisse gesichert und in das 1992 eröffnete „Museum Judengasse“ im Untergeschoss des Verwaltungsgebäudes integriert wurden. Das „Museum Judengasse“ ist eine Außenstelle des Jüdischen Museums Frankfurt.