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| - Die Inselrepublik Sri Lanka, gelegen im Südosten des indischen Festlands, gehört zu den Staaten mit einer Population von wildlebenden Asiatischer Elefanten. Sie zeichnet sich in dieser Hinsicht aus mit einer eigenen allgemein anerkannten und dort verbreiteten Unterart, dem Sri-Lanka-Elefanten, der mit 2 bis 3,5 m Schulterhöhe insgesamt größer sein soll als die übrigen Unterarten. Er verfügt über 19 Rippenpaare und wird in der Hauttönung als dunkler gegenüber anderen Unterarten beschrieben mit zugleich deutlicheren Flecken von Depigmentierung. Heute haben deutlich weniger als 10% der Bullen Stoßzähne, insgesamt machen Tusker nur 2% der Elefantenpopulation Sri Lankas aus.
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| - Die Inselrepublik Sri Lanka, gelegen im Südosten des indischen Festlands, gehört zu den Staaten mit einer Population von wildlebenden Asiatischer Elefanten. Sie zeichnet sich in dieser Hinsicht aus mit einer eigenen allgemein anerkannten und dort verbreiteten Unterart, dem Sri-Lanka-Elefanten, der mit 2 bis 3,5 m Schulterhöhe insgesamt größer sein soll als die übrigen Unterarten. Er verfügt über 19 Rippenpaare und wird in der Hauttönung als dunkler gegenüber anderen Unterarten beschrieben mit zugleich deutlicheren Flecken von Depigmentierung. Heute haben deutlich weniger als 10% der Bullen Stoßzähne, insgesamt machen Tusker nur 2% der Elefantenpopulation Sri Lankas aus. Der Marschelefant (Vilaliya): Neben dem "Elephas maximus maximus" (Sri-Lanka-Elefant) wird zuweilen auch eine andere Unterart, der "Elephas maximus vilaliya" (Marschelefant) als auf Sri Lanka beheimatet angegeben. Diese sollen sich in den Flussebenen des Mahaweli aufhalten und sich wiederum durch besonders massive Größe, einen breiten Rüsselansatz sowie fehlenden Stoßzähne (bei einem Verhältnis von 1 Tusker auf 30 stoßzahnlose "Makhna") auszeichnen. Diese von Dr. Deraniyagala 1955 gemachte Zuordnung ist allerdings nicht allgemein anerkannt, sondern wird eher als überzogen angesehen. Die besondere Größe wird dabei auf das reichhaltige Futter in der Mahaweli-Region zurückgeführt. Wildbestand: Über die Zahl der auf Sri Lanka lebenden Elefanten liegen sehr verschiedene Angaben vor. Schätzungen und Erhebungen im Laufe der Jahre scheinen eine deutliche Zunahme der Population zu belegen. So kam eine allgemeine Erhebung des Department of Wildlife Conservation, die sich als Überblick und nicht als Zensus verstand, auf eine Gesamtzahl von 5.879 Tieren. Allerdings ist die Erhebung, die auf einer Beobachtung der Wasserstellen basierte und den Schwerpunkt auf die Zusammensetzung der Herden legte nicht umunstritten. Insofern sind die Zahlen sicher nicht fest, sondern nur Annäherungen an den Gesamtbestand auf der Insel. Elefanten in Menschenhand: Der Elefant wird in den Kulturen Sri Lankas seit langer Zeit verehrt und insbesondere in die Feste integriert. Die an verschiedenen Orten gefeierten "Peraheras" beziehen Elefanten bei festlichen Umzügen mit ein, bei denen sie geschmückt werden. Eine der bekanntesten ist die Perahera von Kandy, bei der eine Kopie einer Zahnreliquie Buddhas von einem Elefanten durch die Straßen getragen wird. Früher war der Besitz von Elefanten dem König vorbehalten, der sie auch zu Arbeit und Krieg heranzog. Der Privatbesitz von Elefanten ist eine neuere Entwicklung, die aus der Kolonialzeit der Insel stammt. Elefanten aus Sri Lanka waren ein beliebtes Handelsgut, so dass die Art sich auch in anderen Ländern verbreitete und mit anderen Unterarten vermischte. Es werden heute etwa 200 Elefanten in Menschenhand gehalten. Die meisten davon leben in dem Elefantenwaisenhaus in Pinnawela. Daneben sind sie auch in Tempeln und im Privatbesitz zu finden, wobei unklar ist, inwieweit hier aus illegalen Fangaktionen aus dem Wildbestand die Zahl der in Gefangenschaft lebenden Tiere gehalten werden soll.
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