| abstract
| - 1239. Zyklus Mitte Frühling Esgar, oder "der Beinlose" wie er von den Orks oft genannt wurde hatte keine Beine. Mit hilfe seiner Hände zog er sich über die kalten Flure der Sklafenanlagen. Um seinen Hals war ein Riemen gesnürt, welcher mit anderem Ende an einen Topf gebunden war. Esgars Aufgabe, war es den Gefangenen Menschen der Anlage ihre Mahlzeiten zu bringen. Und er erfüllte diese Aufgabe gewissenhaft. Die Menschen konnte er gut leiden, sie teilten das selbe Schicksal, denn die Orks behandelten ihn keineswegs besser als die Sklaven. Er war ein Außgestoßener, ein Eingehörnter, zu niedrigem Dienst verdammt. Die einzigen die ihm hier Dank entgegenbrachten, waren die Menschen, um welche er sich kümmerte. Er war der Einzige welcher die ersten 12 Tage nach dem Masaker überlebt hatte. Sie hatten all seine Brüder getötet, weil ihnen Arme und Beine fehlten, er und ein paar andere , welche mindestens zwei Glidmaßen besaßen durften weiterleben. Behandelt wurden sie wie Dreck. Die südorks waren nicht gut auf die Schwarzaugen zu sprechen. In den wenigen Verkrüppelten hatten sie bald gute Sündenböcke gefunden. An allem was ihnen nicht passte waren die Krüppel schuld. Er war der der die Wut der Orks überlebte. Von den 10 000 Kriegern, welche die Südorks züchten wollten blieb er, ein Ork ohne Beine. Nun kroch er an den Zellen entlang und teilte den Brei so gerecht auf wie es ging, keiner bekahm mehr, auch wenn sie noch so laut Schrien. Einmal baht ihn eine Menschin um ein dewisses Heilmoos für die Wunden ihres Mannes. Er ließ es sich erklähren und brachte es ihr. Viel zeit verbrachte er mit den Menschen und es tat ihm weh sie sie Leiden und Sterben zu sehen. Er bildete sich und lernte die allgemeine sprache. Seine ganze Freizeit verbrachte er nun von Zelle zu Zelle wandernd. Besonders gut kahm er mit einem älteren Gelehrten wie er ihn nannte aus, ebenfalls ein Mensch. Dieser klährte ihn über den Krieg zwischen Menschen und Orks auf. und half ihm auch Prothesen für seine beine Anzufertigen. Zum ersten mal in seinem leben erlebte Esgar wie es ist zu gehen und er lernte schnell. Oft meinte der Mensch: "Esgar mein Freund, du bist der einzige Ork dem ich mein leben anvertrauen würde. Einestages, sobald ich hier raus bin, werde ich dir meine Welt zeigen." , und Esgar nickte. Der Mensch verriet ihm einestages seinen Namen, Rogar sei der Name seines Vaters gewesen und er fragte woher der Name Esgar komme. "Ich habe ihn mir selbst gegeben, er bedeutet "Mein Leben den Göttern" auf Orkisch." "Wie Tiefgründig.", erwiederte Rogar und lächelte. Mit der Zeit lernte Esgar lesen und schreiben. Wurde er nicht beobachtet, so übte er mit dem Stab. Auch wenn es verboten war, wusste er, der Kampf war seine Bestimmung. Oft und lange unterhielt er sich mit Rogar. Zusammen Träumten sie von Freiheit, Abenteuern, Gerechtigkeit und der Bruderschaft die sie beide verband, Mensch und Ork. Doch konnten sie beide nicht Fliehen der Ork weil er mit seinen beiden Holzbeinen zu langsam war und nicht vernünftig gehen konnte und Rogar weil er hinter Gitter saß. Als Roger wiedereinmal davon sprach, dass Esgar der einzige Ork sei den er möge wie einen Bruder, erwiederte jener: "Ich bin kein Ork, ich will kein Ork sein!" Rogar lächelte santft: "Aber wenn du kein Ork bist, was bist du dann?" Esgar senkte das Haupt: "Das weiß ich nicht.", sagte er betrübt. So verweilten sie einige Zeit bis der Ork sich wieder den anderen Zelleninsassen widmen musste. So ging es ganze sechs Zyklen lang, bis etwas geschah, dass das Leben von Esgar dem Ork für immer veränderte. "Esgar!", einer der Orkwächter brüllte durch die Gänge des Gefangenenlagers: "Esgar!" Der Menschenfreund, welcher gerade damit beschäftigt war die Zellen zu reinigen antwortete dehmütig wie er es gelernt hatte: "Herr?!", und blickte in den Gang, aus der die Stimme hallte. Ein Ork kahm aus der Finsternis auf ihn zu und baute sich vor ihm auf. Noch immer war dieser, gute zwei Köpfe kleiner als Esgar, doch Esgar hatte gelernt, das er auf seine Worte und sein Verhalten achten musste, sonst hätte er niemals so lange in dieser Welt überlebt. "Was ist euer begehr?", antwortete er dem kleinen Scheusal. "Euer begehr...", äffte der Südork ihn nach: "Du verbringst zuviel Zeit mit diesen Menschen, das werden wir dir schonnoch austreiben. Karak wünscht dich zu sprechen." Esgar fragte nicht weiter nach, sondern folgte dem Ork. Seinen Namen kannte er nicht, aber eigentlich wollte er ihn garnicht wissen. Karak stand vor einer Wanne Glühender Kohlen und lächelte Esgar grausam an. Nach dem Tod von Gronsha, ende des vorletzten Zyklus hatte Grakash sich zum neuen Fürsten ernannt und ihn, Karak, zum neuen Herren über die Grüben. Er war ein Grausamer Herr gewesen, noch schlimmer als Grakash. Esgar vermutete nichts gutes als er Karak mit solch eine Fraze erspähte. Er sänkte seinen Kopf und wollte zu einem dehmütigem "Herr" ansetzen, als er Rogar in einer Ecke kauern sah. Seine Hände waren mit einem Strick zusammengebunden, der Rücken mit roten blutigen Linien übersäht, an am ganzen Körper. konnte er zahlreiche Brandblasen enddecken und die Beine seines Freundes schienen gebrochen. Fassungslos hob er seinen Kopf und blickte in das Grinsen von Karak. Esgars Gesicht verriet großes Leid und hinter ihm konnte er das Kichern des Wachorks hören. Er ging so schnell er konnte zu seinem Freund und wollte ihm helfen Aufzustehen, doch die Wache überholte ihn und stellte sich ihm in den Weg. "Wo ist deine freundlichkeit hin?", meinte er hemisch. "Die Menschen haben dich Weich gemacht. Währst du nicht so hässlich (*weil er nur einen Hauer hatte, dieser ist eine art Sttussymbol) könnte man dich fast für einen von ihnen halten. Der Wächter löste einen Knüppel von der rechten Seite seines Waffengürtels. Wenige Augenblicke danach bewegte er sich gekonnt einen Schritt nach vorne und senkte seine Waffe. Das ganze ging so plötzlich, das esgar kaum zeit hatte zu reagieren. Der Ork wollte im die Holzbeine zertrümmer soviel war klar, doch Esgar dachte nicht daran sich jetzt demütigen zu lassen. Nein nicht jetzt, schon alein da sein Freund in einer so kläglichen Lage war. An die Folgen senes Handelns verschwendete Esgar keine Gedanken. Alles was er sah war ein Glühendes stück eisen, welches in einer esse lag. Es war länglich und sollte wohl ein Speer für eine Wache oder einen Krieger werden. Als er fast schon Reflexartig danach griff, traf ihn auch schon der Schlag gegen dei Beine. Das Holz seiner Beine knarrte, doch es gab nicht nach. Der Beinlose geriet ins wanken, und er drohte in leichter Drehung rückwerts überzukippen. Geschwind zog er den Stab aus den Glühenden Kohlen, um sich abzustützen und gegen denden Fall gesichert zu sein. Funken stoben auf und Rauch verteilte sich in der Luft. Wenige Kohlestücke schossen durch die dicke Luft und zugen rote streifen aus Licht hinter sich her. Einige landeten in einem Botich, gefüllt mit Schlamm. Es zischte laut als sie in da nasse Behältnis donnerten. Der Geruch von erde stieg in Esgars Nase. Gleichzeitig Prasselten einige Kohlestücke auf den mit staub bedeckten Boden. Andere verlohr er aus dem Blickwinkel, da er taumelte und nun mit all seiner Macht versochte sein gleichgewicht wiederherzustellen. Er machte ungewollt eine halbe Drehung und fing sich gerade wieder, als er hinter sich den Ork laut aufschreien hörte. Erst als er den Schrei vernahm bemerkte er, dass das glühende Metall in seinen Händen anfing seine Hand zu verbrennen. Seine Hut klebte bereits an der Waffe fest, dies konnte er fühlen. Doch in diesem Augenblick konnte er den Speer nicht loslassen, noch nicht. Er versuchte sich zu beherschen, was ihm auch gelang, wenigstens für eine Weile. Nun begann er, den Speer als Stütze verwendend, seine Drehung vortzusetzen uns sah seinen gegner hasserfüllt an. "Damit hast du nicht gerechnet,was?", betonte er lautlos, hasserfült in seinen Gedanken, als ihm auffiel, was mit den restlichen Kohlen passiert war. Anscheinend hatten sie den Ork in Brusthöhe getroffen und sich anschließend durch dessen Kleidung ins Fleisch gebrannt. Esgar grinste grausam, dann holte er zum Schlag aus. Doch in diesem augenblick glitt ihm der Speer aus der Hand, seine finger waren zu Wund um ihn noch länger fest im Griff zu halten. Unbeirrt wollte esgar nun mit der linken auf seinen Kontraenten einprügeln, als plötzlich jemand seinen Arm von hinten zurrückhielt. Danach verspührte er einen Schlag gegen den Kopf und vor seinen Augen hüllte sich die Welt in Dunkelheit. Platsch, Esgar vernahm Wasser in seinem Gesicht: "Was für ein wohliges gefühl.", dachte er, doch dies änderte sich apruppt, denn ein harter Schlag ins Gesicht hohlte ihn schnell wieder in die Gegenwart zurrück. "Aufwachen Esgar!", brüllte ihn die stimme eines Orks an. Noch immer lagen Schatten über den von ihm vernommenen Bildern. Er hatte gerade das Bewusstsein wiederarlangt, dessen war er sich nun sicher. Wielange war er wohl außer Gefecht gesetzt gewesen? Kategorie:Geschichten
|