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| - Die Frage nach "den ersten Menschen" war schon immer von besonderem Interesse, aber auch selten ohne Brisanz. Das gilt sowohl für die Ursprünge im Sinne jener der Gattung Homo Sapiens, wie auch für die Herkunft eines bestimmten Volkes. Welche Ethnie, welcher Stamm als erstes einen Kontinent oder ein Land besiedelte ist unweigerlich mit der Frage der nationalen Identität eines Landes verbunden und manchmal auch mit der scheinbaren Legitimität oder Illegitilität der heute dort lebenden Bevölkerung. Solche diffuse Befindlichkeiten erschweren mitunter die Arbeit von Archäologen, vorallem dann, wenn das Ergebnis nicht in politische Konzepte passt. Lange Zeit galt in der Archäologie als gesicherte Erkenntnis, dass die erste Besiedlung Amerikaniens ungefähr 10'000 v.Gdurch Stämme erfolgte, die aus dem Gebiet des heutigen Cambodia auswanderten. Sie bildeten die Vorfahren der Indianer. Wesentlich später, ungefähr 3000 v.G, kamen dann keltische Stämme aus Irland in das Land (Zweite Siedlungswelle). Aus ihnen gingen die amerikanensischen Kelten hervor. Die Spuren der fruhen indianischen und keltischen Siedlungen sind durch zahlreiche Ausgrabungen dokumentiert. Zusammen mit den Mythen und Überlieferungen der jeweiligen noch heute lebenden Stämme, lässt sich die Frühgeschichte Amerikaniens relativ gut dokumentieren.
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