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  • Legio XIII Gemina
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  • Die Herkunft der Legio XIII Gemina liegt im Dunkeln. Möglicherweise stammt sie von Caesars 13. Legion ab, die im Jahre 57 v. Chr. in Gallienkurz vor dem Angriff auf die Belgier aufgestellt wurde. Nach der Schlacht bei Actium wurde die Einheit im August 48 v. Chr. nach Italien zurückgeführt und aufgelöst, doch bereits zwei Jahre später erscheint sie wieder im aktiven Dienst. Nach der Schlacht bei Munda wurde die Legion wiederum aufgelöst und die Veteranen bei Spello in Italien angesiedelt. 41/40 v. Chr. könnte durch Octavian entweder eine Reaktivierung aus den Veteranen oder eine komplette Neuaushebung stattgefunden haben. Den Beinamen Gemina (Zwillinge) erhielt sie nach der Verschmelzung mit einer anderen Legion nach der Schlacht bei Actium 31 v. Chr. Ihr Emblem war der Löwe.
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  • Die Herkunft der Legio XIII Gemina liegt im Dunkeln. Möglicherweise stammt sie von Caesars 13. Legion ab, die im Jahre 57 v. Chr. in Gallienkurz vor dem Angriff auf die Belgier aufgestellt wurde. Nach der Schlacht bei Actium wurde die Einheit im August 48 v. Chr. nach Italien zurückgeführt und aufgelöst, doch bereits zwei Jahre später erscheint sie wieder im aktiven Dienst. Nach der Schlacht bei Munda wurde die Legion wiederum aufgelöst und die Veteranen bei Spello in Italien angesiedelt. 41/40 v. Chr. könnte durch Octavian entweder eine Reaktivierung aus den Veteranen oder eine komplette Neuaushebung stattgefunden haben. Den Beinamen Gemina (Zwillinge) erhielt sie nach der Verschmelzung mit einer anderen Legion nach der Schlacht bei Actium 31 v. Chr. Ihr Emblem war der Löwe. Unter Augustus lag die Einheit 30 bis 16 v. Chr. im dalmatischen Burnum (Kistanje in Kroatien), danach in Emona (Laibach in Slowenien). Nach der Schlacht im Teutoburger Wald legte man die Legion nach Augusta Vindelica (Augsburg), vielleicht auch kurz gemeinsam mit XIV Gemina & XVI Gallica nach Mogontiacum (Mainz), um sie schliesslich im obergermanischen Vindonissa (Windisch) Stellung beziehen zu lassen. Kaiser Claudius verlegte die Truppe nach Poetovio (Ptuj), wo sie die Soldaten der VIII Augusta ablöste, die ihrerseits an die untere Donau transferiert wurden. Kaiser Domitian transferierte sie um 90 an die Donaugrenze nach Vindobona (Wien), wo sie wesentlich am Aufbau des Legionslagers beteiligt war. Nach den Dakerkriegen Trajans wurde sie in ihrem Lager in Apulum (Karlsburg) Bestandteil der ersten Besatzung in Dakien. Sie dürfte seit dem Ende des ersten Dakerkrieges den in den besetzten Gebieten Südwestdakiens stationierten römischen Verbänden angehört haben. 102 bis 105 n. Chr. dürfte ihr Stützpunkt das Lager von Sarmizegetusa gewesen sein. Als Dakien 275 n. Chr. aufgegeben wurde, nahm man die Legion zurück und stationierte sie in Ratiaria (Arcar in Nordbulgarien) - nun in der Provinz Dacia Ripensis - wo sie bis ins 5.Jh.n. Chr. nachweisbar war. Ein Teil der Truppe wird 296 n. Chr. in der ägyptischen Provinz Herculia (NO- & Zentralägypten) stationiert.
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