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| - Fynn trat ein. Er hatte seine Lederrüstung durch ein schwarzes Satinhemd ersetzt, dass bis zur Brust aufgeknöpft war. Es stand ihm sehr gut, obwohl es etwas spannte um seine Nackenmuskeln. Er war doch nicht so schmächtig, wie er wirkte. Dazu trug er eine schlichte schwarze Hose. Seine Hand fuhr durch seine goldenen Haare. Fynn setzte ein gewinnendes Lächeln auf. "Hey, wollte mich nur noch mal vergewissern, dass alles in Ordnung bei dir ist." "Was machst du in meinem Zimmer? Weißt du nicht, dass es sich nicht gehört, in ein fremdes Zimmer ohne Erlaubnis einzutreten? Stell dir vor ich wäre nackt... oder... was weiß ich!" Nun war es Thorn auch egal, ob sie auf die Etikette achtete. Irgendwann hatte auch sie einmal Feierabend, fand sie. Fynn trat auf Cecilia zu und stellte sich genau vor sie,
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| - Fynn trat ein. Er hatte seine Lederrüstung durch ein schwarzes Satinhemd ersetzt, dass bis zur Brust aufgeknöpft war. Es stand ihm sehr gut, obwohl es etwas spannte um seine Nackenmuskeln. Er war doch nicht so schmächtig, wie er wirkte. Dazu trug er eine schlichte schwarze Hose. Seine Hand fuhr durch seine goldenen Haare. Fynn setzte ein gewinnendes Lächeln auf. "Hey, wollte mich nur noch mal vergewissern, dass alles in Ordnung bei dir ist." "Was machst du in meinem Zimmer? Weißt du nicht, dass es sich nicht gehört, in ein fremdes Zimmer ohne Erlaubnis einzutreten? Stell dir vor ich wäre nackt... oder... was weiß ich!" Nun war es Thorn auch egal, ob sie auf die Etikette achtete. Irgendwann hatte auch sie einmal Feierabend, fand sie. Fynn trat auf Cecilia zu und stellte sich genau vor sie, so dass sie seinen Atem auf ihrer Haut spüren konnte. Sie wirkte trotz ihrer langgewachsenen Beine winzig neben ihm. Dabei war er schon der Kleinste unter den Brüdern. "Nackt? Das habe ich mir bereits vorgestellt, Süße." Er ließ seinen Kopf neben ihrem Ohr sinken und umfasste Cecilias Nacken mit einer Hand, um ihr Haarband zu öffnen. Dann breitete er ihr nachtschwarzes Haar über ihren Schultern aus. Cecilia löste sich schnell von der Hypnose seiner Augen und versuchte ihn wütend von sich zu stoßen. Fynn reagierte blitzschnell und drückte sie gegen den Fenstersims, was ihm nun eine gefährliche Macht über Cecilia verlieh. "Lass mich los oder ich schreie das ganze verdammte Haus zusammen!" "Du bist richtig niedlich. Fluche doch noch einmal für mich.", bat Fynn. Er fasste nochmals hinter Cecilia, nahm ihren Kelch auf und trank ihn leer und schob dann langsam ihren Rock hoch. Ihren Protest erstickend presste er seine wunderbar weichen Lippen auf ihre. Sie stieß einen entsetzten Schrei aus. Fynn's Hand fuhr blitzschnell auf ihren Mund und drückte unsanft ihre Wangen zusammen. Seine Nägel bohrten sich in ihre weiche Haut. Dabei beugte er sich erneut um seine Lippen auf die ihren zu pressen. Cecilia keuchte und hielt sich am Fensterbrett fest, um nicht herauszufallen. "Was zum... Fynn, was machst du da?", donnerte es plötzlich. Lhorean stand mit wütendem Blick in der Tür und nach kurzer Zeit gesellte sich Hale dazu, der kampfbereit war und beinahe den gesamten Türrahmen ausfüllte. Als Fynn abließ zog Cecilia hektisch ihren Rock über die Beine und fühlte noch immer Fynns warme Mitte auf ihrem Bauch gepresst. "Wir haben nur etwas Spaß. Was ist dein Problem, Mann?" "Ja, ich sehe schon. Ihr wirkt beide sehr vergnügt.", knurrte der Rotblonde und stellte sich drohend vor Fynn. Weitere Worte verstand sie nicht, denn die Unterhaltung wurde in einer anderen Sprache weitergeführt. Fynn drehte sich noch mal zu Cecilia um und sein Blick schüchterte sie ein. Sie spürte eine riesige Hand auf ihrem Oberarm. Hale drückte sie vom Fenster weg und schloss es. Er trug ein weißes Hemd und eine dunkle Hose dazu. Dann zwinkerte er ihr erneut keck zu, als wäre nichts geschehen und schlenderte aus dem Zimmer. Man hörte, wie er seinen Streitkolben im Flur aufnahm und die Tür zu seinem Zimmer schloss. "Das tut mir sehr leid. Ich hoffe mein Bruder hat dir keinen Schaden zugefügt." Keinen Schaden zugefügt? Keinen...Schaden...zugefügt? Er hat sie begrabbelt wie irgendeinen...Nutzgegenstand. Cecilia wäre beinahe geplatzt vor Wut und hätte Lhorean angeschriehen, hätte sie keine Beruhigung darin gefunden, sich noch etwas Wein einzuschenken. Sie schob ihren Hintern auf die Bettkante und nuschelte, so dass er sie kaum verstehen konnte. "Nein nein, alles in Ordnung. Es ist nicht viel passiert." Lhorean sah umwerfend aus. Das matte schwarze Hemd hatte keine Knöpfe und einen V-Ausschnitt, der seine Brust andeutete. Die schwarze Hose war sogar noch dunkler und breit geschnitten. Der Hochelf trug sein schulterblattlanges Haar zusammengebunden durch ein schlichtes Lederband. "Sicher? Ich meine, du bist mit so einem Rums auf den Hinterkopf geknallt, als man dich vom Pferd holte, das hätten sogar meine Ahnen auf dem Friedhof in Azshara gehört." Jetzt wurde er schon wieder unverschämt. "Ich sagte...alles... in Ordnung.", knurrte Cecilia. Er redet vom Überfall? Als sei das hier nicht der Rede wert! Lhorean grinste sichtlich amüsiert und nickte knapp. "Alles klar, Schätzchen. Dann bis morgen zum Frühstück." Tz! Ja na sicher. Cecilia musste sich zusammen nehmen nicht mit den Augen zu rollen. "Ach ja. Eins noch.", sagte Lhorean bevor er die Tür von außen schloss. "Du solltest dein Haar öfter so tragen." Sie wollte sich einen pfeffrigen Konter überlegen, doch er hatte die Tür schon längst geschlossen. Cecilia schlüpfte mit mulmigen Gefühl aus ihren Kleidern und krabbelte unter die Decke des höchst komfortablen Bettes. Thorn hatte das Gefühl beinahe darin zu ertrinken. Sie legte sich auf die Seite und überlegte, wie es wohl wäre, wenn Lhorean bei ihr liegen würde, seinen Arm erneut um ihre Taille geschlungen. Ihr Körper antwortete mit einem aufgeregten Zittern. Ihr Widerstand kämpfte prompt erneut dagegen an. Erfolgreich. Er flüsterte ihrem Kopf, dass Samira Silberschwing wirklich die perfekte Partie für Lhorean wäre. Cecilia versuchte schnell einzuschlafen. Kategorie:Geschichten Kategorie:Gift und Galle
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