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  • Ongard
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  • Das Asiatische Elefantenbullkalb Ongard ist der derzeit jüngste Elefantennachwuchs in Australien. Er wurde am 10.09.2010 als viertes australisches Elefantenbaby im Zoo Melbourne geboren, er ist das dritte Elefantenkind, das mittels künstlicher Befruchtung (mit dem Sperma des Melbourner Bullen Bong Su) gezeugt wurde. Ongard ist das erste Bullkalb in Melbourne und das dritte in Australien nach den kleinen Bullen Luk Chai und Pathi Harn im Taronga Zoo Sydney. In Melbourne lebt seine ältere Halbschwester Mali mit ihm auf der Elefantenanlage.
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  • Das Asiatische Elefantenbullkalb Ongard ist der derzeit jüngste Elefantennachwuchs in Australien. Er wurde am 10.09.2010 als viertes australisches Elefantenbaby im Zoo Melbourne geboren, er ist das dritte Elefantenkind, das mittels künstlicher Befruchtung (mit dem Sperma des Melbourner Bullen Bong Su) gezeugt wurde. Ongard ist das erste Bullkalb in Melbourne und das dritte in Australien nach den kleinen Bullen Luk Chai und Pathi Harn im Taronga Zoo Sydney. In Melbourne lebt seine ältere Halbschwester Mali mit ihm auf der Elefantenanlage. Die vierte Geburt eines Elefantenkalb innerhalb von etwa vierzehn Monaten geht auf das koordinierte Zuchtprogramm der australischen Zoos in Sydney und Melbourne zurück, für das sieben Kühe und ein Bulle aus Thailand eingeführt wurden, von denen drei Kühe (Kulab, Num-Oi, Dokkoon) in Ongards Geburtszoo, die anderen Elefanten nach Sydney gingen. Zudem ist die Zahl der Geburten dem Einsatz künstlicher Befruchtung geschuldet. Ongard wurde um 10 Uhr morgens nach einer schwierigen und gefährlichen Geburt von der Elefantenkuh Kulab geboren. Seine Beine hatten im Geburtskanal festgesteckt, und dank der Bewegung von Kulab konnte die Geburt dann doch noch glücklich beendet werden. Schwierig war die Geburt auch wegen Ongards Geburtsgewicht von 142 kg, was weit über dem Durchschnitt liegt. Der kleine Bulle erholte sich jedoch wie seine Mutter schnell von den Geburtsanstrengungen und konnte bald nach der Geburt gehen. Die Kuh Num-Oi, Kulabs engste Gefährtin, war bei der Geburt dabei und unterstützte sie. Kulab wie auch Num-Oi kümmern sich gut um den Nachwuchs. Aus fünf Vorschlägen der Elefantenpfleger mit Thainamen (im Blick auf die thailändische Herkunft seiner Mutter) wurde zur Namenswahl für den kleinen Bullen gerufen, und die Mehrheit der Teilnehmer wählte den Namen Ongard für den kleinen Bullen, was "tapfer", "kühn", "kraftvoll" bedeutet. Seine Halbschwester Mali war ein wenig eifersüchtig auf ihn, und beide rangelten miteinander auf der Anlage. Ongard lebt mit Halbschwester Mali, seiner Mutter Kulab, den Kühen Mek Kapah, Num-Oi und Dokkoon, der Mutter von Mali, sowie dem Bullen Bong Su, seinem Vater, im Zoo Melbourne. Einen Halbbruder hat er mit Pathi Harn im Taronga Zoo Sydney, da auch dort auf künstlichem Wege eine der Elefantenkühe befruchtet wurde. Das erste Elefantenbaby Australiens, Luk Chai, ist hingegen ein "natürlicher" Sohn des Bullen Gung in Sydney. Beim ersten Geburtstag wog Ongard 630 kg und holt damit bald seine Halbschwester Mali ein, die nur 100 kg mehr auf die Waage brachte. Mit ihr verbringt er viel Zeit im Schlammbad. Da er von den Pflegern auch trainiert wird, gilt er dort als sehr gelehrig und Schnelllerner. Stoßzähne sind noch nicht zu sehen. Zum Geburtstag gab es einen Bananenkuchen und einen Hüpfball. thumb|300px|right|It's a boy!
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