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| - Der Himalaya-Staat Bhutan, zwischen den an Fläche und Bevölkerung großen Staaten Indien und China (Tibet) gelegen, gehört zu den dreizehn Staaten, in denen derzeit noch wilde Asiatische Elefanten leben. Diese halten sich vor allem an der Südgrenze des Landes zu Indien auf, die sie auch als Migranten überqueren. Wildlebende Elefanten finden sich daher in den südliche Distrikten (Dzongkhags) Bhutans, in Samdrupjongkhar, Sarpang, Tsirang, Samtse und Gedu. Während des Winters ziehen die meisten Elefanten von Bhutan in den Süden nach Indien und kehren im Sommer nach Bhutan zurück. Eine feste Bestandszahl von Elefanten in Bhutan gibt es nicht, da bislang keine nationale Erhebung der Elefantenpopulation gemacht wurde. Eine Schätzung von 1990 ging von 60 bis 100 Tieren aus. Eine Transekt-Untersuch
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| - Der Himalaya-Staat Bhutan, zwischen den an Fläche und Bevölkerung großen Staaten Indien und China (Tibet) gelegen, gehört zu den dreizehn Staaten, in denen derzeit noch wilde Asiatische Elefanten leben. Diese halten sich vor allem an der Südgrenze des Landes zu Indien auf, die sie auch als Migranten überqueren. Wildlebende Elefanten finden sich daher in den südliche Distrikten (Dzongkhags) Bhutans, in Samdrupjongkhar, Sarpang, Tsirang, Samtse und Gedu. Während des Winters ziehen die meisten Elefanten von Bhutan in den Süden nach Indien und kehren im Sommer nach Bhutan zurück. Eine feste Bestandszahl von Elefanten in Bhutan gibt es nicht, da bislang keine nationale Erhebung der Elefantenpopulation gemacht wurde. Eine Schätzung von 1990 ging von 60 bis 100 Tieren aus. Eine Transekt-Untersuchung von Elefantendung in ausgewählten Regionen im Jahr 2010 ergab eine Schätzung der Elefantendichte in den untersuchten Gebieten von 0,641 Tieren pro Quadratkilometer und eine Gesamtpopulation von 513 Elefanten. Insgesamt wird vermutet, dass die Elefantenpopulation in Bhutan wegen großer geschützter Naturgebiete und einem strengen Wildereiverbot zugenommen hat, was sich auch in vermehrten Vorfällen von Plünderungen der Ernten widerspiegelt. Inzwischen sind Elefanten auch in Höhen von 1.400 m gesehen worden, wo früher nur eine Wanderung der Elefanten bis in eine Höhe von 300 m wahrgenommen wurde. Aus Bhutan wurden 1968 zwei Elefantenkühe als Geschenke des bhutanischen Königs in die Schweiz importiert, wo sie in den Zoo Zürich gelangten. Dabei handelte es sich um die Jungtiere Druk und Chhukha. Chhukha starb in Zürich im Jahr 2006. Die nicht züchtende Kuh Druk lebt jetzt seit 45 Jahren dort.
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