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| - Leise schlugen die Wellen gegen die Küste. Kalter und eisiger Nebel lag über dem Wasser. Die Matoraner schliefen in Häusern. Das Luftschiff glitt fast geräuschlos über der Siedlung hinweg in Richtung der Berge. An Bord befand sich der Matoraner, sein Assistent und ein Team von Ökologen. Ihre Mission war klar. Mit einem leisen rauschen landete es auf dem verscheiten Boden und die Landefüße fuhren aus. Die Ökologen verließen rasch das Luftschiff über die Leiter. Jeder von ihnen führte einen Rückenbehälter mit sich und das was gebraucht wurde um Bodenproben zu nehmen. Sie hatten nicht viel Zeit, denn bevor der Tag wieder anbrach, musste das Luftschiff wieder weite ausser der Sichtweite der Nord Matoraner sein. Der Matoraner beobachtete alles von seinem Bildschirm aus, der vor seinem Sitz befestigt war. Es lastete viel Verantwortung auf ihm, denn sollte er versagen, währe dies sein Todesurteil. Der Tag war angebrochen und die Nord Matoraner verließen die Häuser und suchten die wenigen Felder oder die Ertrag reichen Minen auf. Der Handel mit den so reinen Lichtkristallen bumbte den nirgenswo im Matoraneruniversum fand man sie in der Qualität wie auf dem Nördlichen Kontinent. Die Gruben- und Feldbahnen fuhren ein und aus, ständig hochgefüllt mit dem wert- vollen Abbaugut. Keiner von ihnen würde daran denken, das dieser Schatz an Mineralien und erlesenen Rostoffen bald ihr Untergang bedeuten würde. Kein Nord Matoraner dachte daran, das sich nur eine Tagesfahrt entfehrnt, tief im Nebel verborgen eine Gefahr lauerte. Die Geräusche welche regelmäßig aus der Fehrne zu hören waren erschienen für die Matoraner auch nicht sonderlich interresant zu sein. Nur einer unter ihnen wurde neugierig. Der Nordmatoraner war beim Schürfen auf zwei Metallobjekte gestoßen, welche er nicht kannte und auch nicht ein zuordnen vermochte. Das hatte er dann auch seinen Freunden, zwei Fischern erzählt. Diese beiden mutigen Nord Matoraner machten sich mit ihrem Fischerboot auf um den Geräuschen die aus der Felseninsel im Nebel kamen. Keiner von ihnen wusste was sie erwarten würde, als das kleine Boot den Hafen verließ. Die beiden Frauen der Nord Matoraner sahen ihnen mit traurigen Augen hinterher, als ob sie etwas zu Ahnen schienen. Bald war der kleine Hafen ausser Sichtweite und die Umriße der Gebirgsspitzen, welche aus dem Nebel ragten, kamen ihnen immer näher. Die Geräusche kamen ihnen so bekannt vor. Hier arbeitete irgend wer in den Bergen im Nebel. Geschickt manöverrierten sie um die Felsen im Wasser herrum auf die große Insel im Zentrum des Nebels. Sanft legte das Fischerboot an und die beiden Nord Matoraner sprangen auf die felsige Insel. "Was ist das hier?" murmelte einer von ihnen besorgt und zeigte auf eine Art Gerät was mit seinem Auge ihnen zu folgen schien. Die beiden Matoraner gingen weiter, aber sie fühlten sich dabei immer unwohler. Einer von ihnen musste jetzt wieder an die Blicke seiner Frau am Hafen denken. Etwas tief in ihm sagte das er seine Frau nie wieder sehen würde. Eine Träne lief über seine Kanohi. Der andere Nord Matoraner stand vor einem Eingang. Dieser war mit einer Tür aus einer besonderen Protostahl Ligierung, beide Matoraner kannten eine solche nicht. Auf einmal stand ein großes Wesen vor ihm. Es glich einem Matoraner nur es war größer. Es richtete ein komisches Gerät was an entfehrnt an eine Harpune erinnerte auf sie gerichtet. Bald kam ein weiteres Wesen dieser Art hinzu. Beide Matoraner bekamen Angst und rannten davon. Sie mussten ihr Boot erreichen. "Los!" schrie der eine entsetzt, "mach das Tau los!" Doch in der Angst die der Matoraner verspürte schaffte er es nicht den Knoten zu lösen, zu nervös war er. Er zog sein Arbeitsmesser und begann das Seil durch zu schneiden. Eine eisige Stille erklang, kein Geräusch ausser das des Wassers. Ein leises kaum zu hörendes Zischen unterbrach die Stille. Der Nord Matoraner der noch auf der Insel stand zuckte zusammen und viel auf den Rücken. Voller Panik startete er den Motor des Bootes und fuhr davon. Er konnte die Insel im Nebel nicht mehr sehen und fühlte sich schon wieder etwas Sicherer als er einen kurzen Stoß verspürte. Erst merkte er eine Wärme die sich seinem Rücken hinab bewegte, dann ein Gefühl von Atemnot und Kraftverlust. Die weise Welt und das Meer um ihn herrum wurde schwarz. Im Dorf herschten gemischte Gefühle. Angst und Trauer vermischten sich zu einer unerträglichen Mischung. Seit dem die ersten beiden Fischer verschwanden und nur einer von ihnen tot in seinem Boot angespühlt wurde, begann die suche nach dem anderen. Doch die ausfuhren den Vermissten zu finden kamen ebenfalls nicht zurück. Die lange Ruhe des Nördlichen Kontinents war vorüber. Das geselige Leben in Ruhe und Frieden war vorbei, Angst und Panik übernahm die Oberhand.
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