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| - Kann man schon. Nur die Unsicherheit kann nicht kleiner als das Planksche Wirkungsquantum werden. Es können nur Wahrscheinlichkeiten für einen "Aufenthaltsort" eines Elektrons zu einer bestimmten Zeit getroffen werden. Das hängt mit der sogenannten "Superposition" zusammen. Ein anschauliches Beispiel für diesen quantenmechanischen Effekt (Dekoheränz) ist hier z.B. das Gedankenexperiment "Schrödingers Katze". Einfach mal bei Wikipedia nachschlagen... Um ein Beispiel aus dem Leben zu geben: Du fährst mit dem Fahrrad, und stoppst die exakte Zeit, welche du von einer Laterne zur nächsten benötigst. Die gemessene Geschwindigkeit ist also eine exakte Durchschnitssgeschwindigkeit, ermittelt indem man die Strecke zwischen den Laternen durch die benötigte Zeit teilt. Deinen Ort konntest du jederzeit recht ungenau als "zwischen den Laternen" angeben. Um die Geschwindigkeit in einem exakten Moment zu bestimmen, müsste man nun die Laternen sehr sehr nah - eigentlich unendlich nah - zusammen bringen. Wenn man dies tut wird der Ort immer exakter betimmt, aber zur Messung der Geschwindigkeit steht eine immer kürzere Messstrecke zur Verfügung, was die Messung ungenauer macht. Bringt man die Laternen letztlich genau zusammen, ist der Ort zwar exakt bestimmt, aber die Geschwindigkeit kann nicht mehr bestimmt werden, da keine Messstrecke mehr existiert! Die Genauigkeiten beider Messgrößen beeinflussen also negativ.
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