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  • Kodexeintrag: Zu welchem Preis
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  • Es schmeckt noch immer merkwürdig, aber das spielt keine Rolle. Sind wir jemals durch noch abgelegenere Lande gereist als diese? Mit Sicherheit, und doch habe ich mich meinem Leben zu Hause niemals derart fern gefühlt wie jetzt. ________________________________________________ O. war wie immer keine Hilfe. ________________________________________________ Abgesehen davon hat niemand gesagt, dass es für immer sein muss. Nur so lange, bis alles geklärt ist. ________________________________________________
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  • 270(xsd:integer)
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  • Zu welchem Preis
Text
  • Aus einem verwitterten Tagebuch, das in der Frostgipfelsenke gefunden wurde: Es schmeckt noch immer merkwürdig, aber das spielt keine Rolle. Es folgen mehrere Seiten voller Wasserflecken, bevor der Text weitergeht: Sind wir jemals durch noch abgelegenere Lande gereist als diese? Mit Sicherheit, und doch habe ich mich meinem Leben zu Hause niemals derart fern gefühlt wie jetzt. ________________________________________________ T. bringt dieselben Argumente vor wie immer, führt nun aber die wenigen Dämonen an, um ihre Ansichten zu untermauern. Ich wandte ein, dass "wenige" nicht dasselbe ist wie "keine", aber sie meinte nur, das sei Haarspalterei. Es gibt hier Dämonen, wenn auch bei Weitem nicht so viele, wie uns in früheren Jahren begegnet sind. Außerdem gibt es unter den Avvar auch Magier, allerdings waren die letzten kaum auf mich vorbereitet. Ich frage mich, ob das der Teil ist, der sie beunruhigt. O. war wie immer keine Hilfe. ________________________________________________ Wir dringen weiter vor. Ich habe Kopfschmerzen. Die anderen singen das Lied, das wir in diesem Dorf am See gelernt haben. Ich kann mich nicht mehr an den Namen erinnern. Ich habe das Gefühl, meine Augen explodieren gleich. A. hat es natürlich bemerkt und den anderen geasgt, er müsse etwas lesen. Es ist nun still. Die Reise hierher hat länger gedauert als erwartet. Ich muss eine Bestandsaufnahme meiner Vorräte machen. Aber erst muss ich schlafen. ________________________________________________ Es waren mehr, als wir erwartet hatten. Hätte ich auch nur einen Augenblick länger gebraucht, wäre O. nun nicht mehr unter uns. Aber ich konnte den Magier überwältigen, bevor alles noch schlimmer wurde. T. verlor anschließend kein Wort darüber, aber sie weiß, dass O. gestorben wäre. "Zu welchem Preis?", hat T. mich mal gefragt. Ich sagte, es würde überhaupt keinen Preis fordern, aber ich weiß nicht, ob das wahr ist. Ich bin einst einem Mann begegnet, der schon länger gekämpft hatte als ich, aber sein Verstand war im Alter verblasst, und er konnte mir keine Antworten geben. Es bleibt jedoch eine Tatsache, dass ich mehr tun kann. Dass ich effektiver sein kann. Wir alle haben die Dämonen gesehen, ebenso wie das, was sie getan haben. Wir haben gesehen, zu was einige mit Blut in der Lage waren. Die bessere Frage ist also, wer den Preis bezahlt, wenn niemand dieses Risiko eingeht. Abgesehen davon hat niemand gesagt, dass es für immer sein muss. Nur so lange, bis alles geklärt ist. ________________________________________________ "Ändert sich ihre Anzahl, wenn Ihr sie achtmal zählt?", hat mich O. gefragt. Sie hat mich während der letzten Tage beobachtet, auch wenn sie etwas anderes behauptet. Diese verfluchten blauen Flaschen. Ich habe diese Reise nicht so gut geplant, wie ich es hätte tun sollen. ________________________________________________ Ich habe dagelegen und versucht, hinter den Blättern Sternbilder auszumachen. T. hat mir etwas Wasser gebracht. Sie hat einfach nur gelächelt, und hinter ihrem Lächeln verbarg sich keinerlei Vorwurf. Ich habe mich dadurch ein wenig besser gefühlt. Wie immer hat A. unser Essen zubereitet und dabei über meine eigene Unfähigkeit gespottet, etwas Essbares zu kochen. O. versucht, Witze zu erzählen - beim Erbauer, sie sind so unglaublich schlecht. Warum bringen sie mich dennoch immer wieder zum Lachen? Viele Tage liegen hinter mir, und ich fürchte, deutlich weniger erwarten mich noch. Welchen Preis auch immer ich bezahlt haben mag ... er war es wert. Es spielt keine Rolle. Heute Nacht - in Sicherheit und an einem Feuer, während die drei wieder dieses dämliche Lied singen - bin ich glücklich.
See Also
Icon
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location DAI
  • Neben der Sehenswürdigkeit in der Höhle beim Lager am Fluss nördlich des Startlagers in der Frostgipfelsenke
category DAI
  • Geschichte
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  • Es schmeckt noch immer merkwürdig, aber das spielt keine Rolle. Sind wir jemals durch noch abgelegenere Lande gereist als diese? Mit Sicherheit, und doch habe ich mich meinem Leben zu Hause niemals derart fern gefühlt wie jetzt. ________________________________________________ T. bringt dieselben Argumente vor wie immer, führt nun aber die wenigen Dämonen an, um ihre Ansichten zu untermauern. Ich wandte ein, dass "wenige" nicht dasselbe ist wie "keine", aber sie meinte nur, das sei Haarspalterei. Es gibt hier Dämonen, wenn auch bei Weitem nicht so viele, wie uns in früheren Jahren begegnet sind. Außerdem gibt es unter den Avvar auch Magier, allerdings waren die letzten kaum auf mich vorbereitet. Ich frage mich, ob das der Teil ist, der sie beunruhigt. O. war wie immer keine Hilfe. ________________________________________________ Wir dringen weiter vor. Ich habe Kopfschmerzen. Die anderen singen das Lied, das wir in diesem Dorf am See gelernt haben. Ich kann mich nicht mehr an den Namen erinnern. Ich habe das Gefühl, meine Augen explodieren gleich. A. hat es natürlich bemerkt und den anderen geasgt, er müsse etwas lesen. Es ist nun still. Die Reise hierher hat länger gedauert als erwartet. Ich muss eine Bestandsaufnahme meiner Vorräte machen. Aber erst muss ich schlafen. ________________________________________________ Es waren mehr, als wir erwartet hatten. Hätte ich auch nur einen Augenblick länger gebraucht, wäre O. nun nicht mehr unter uns. Aber ich konnte den Magier überwältigen, bevor alles noch schlimmer wurde. T. verlor anschließend kein Wort darüber, aber sie weiß, dass O. gestorben wäre. "Zu welchem Preis?", hat T. mich mal gefragt. Ich sagte, es würde überhaupt keinen Preis fordern, aber ich weiß nicht, ob das wahr ist. Ich bin einst einem Mann begegnet, der schon länger gekämpft hatte als ich, aber sein Verstand war im Alter verblasst, und er konnte mir keine Antworten geben. Es bleibt jedoch eine Tatsache, dass ich mehr tun kann. Dass ich effektiver sein kann. Wir alle haben die Dämonen gesehen, ebenso wie das, was sie getan haben. Wir haben gesehen, zu was einige mit Blut in der Lage waren. Die bessere Frage ist also, wer den Preis bezahlt, wenn niemand dieses Risiko eingeht. Abgesehen davon hat niemand gesagt, dass es für immer sein muss. Nur so lange, bis alles geklärt ist. ________________________________________________ "Ändert sich ihre Anzahl, wenn Ihr sie achtmal zählt?", hat mich O. gefragt. Sie hat mich während der letzten Tage beobachtet, auch wenn sie etwas anderes behauptet. Diese verfluchten blauen Flaschen. Ich habe diese Reise nicht so gut geplant, wie ich es hätte tun sollen. ________________________________________________ Ich habe dagelegen und versucht, hinter den Blättern Sternbilder auszumachen. T. hat mir etwas Wasser gebracht. Sie hat einfach nur gelächelt, und hinter ihrem Lächeln verbarg sich keinerlei Vorwurf. Ich habe mich dadurch ein wenig besser gefühlt. Wie immer hat A. unser Essen zubereitet und dabei über meine eigene Unfähigkeit gespottet, etwas Essbares zu kochen. O. versucht, Witze zu erzählen - beim Erbauer, sie sind so unglaublich schlecht. Warum bringen sie mich dennoch immer wieder zum Lachen? Viele Tage liegen hinter mir, und ich fürchte, deutlich weniger erwarten mich noch. Welchen Preis auch immer ich bezahlt haben mag ... er war es wert. Es spielt keine Rolle. Heute Nacht - in Sicherheit und an einem Feuer, während die drei wieder dieses dämliche Lied singen - bin ich glücklich.
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