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| - "Vom hohen Norden kommt sie her, mit Heilkunst tut sie sich nicht schwer. Doch ist eine Wunde und kein Kratzer, unterläuft dem Quacksalber ein Patzer. Ihr Temperament bringt Schnee zu tauen, als Verletzter sollt' man sich's nicht mit ihr versauen. War sie gestern noch unbekannt, wird sie heut zum Pöbel ernannt." - Marla "Verzeiht mir, Herr, doch wen Ihr seht, ist sie, die jeder hier verschmäht. So bit' ich euch zum eignen Glück, besinnt euch zum Verstand zurück. Die denkt und vielleicht hier und da auch einen andren Herren sah. Zu eurer Liebsten noch gefragt, wer ist der Weise, der euch sagt; dass was sie noch nicht hat getan, nicht ihre Neugier kann erfahr'n. Wo jede Frau schon bald erkennt, wie lang dies in der Seele brennt. Fürchte mich vor ihren Augen - Ja, sie kann mich sehen. Fürchte mich vor ihrem Herzen, denn sie kann mich verstehen. Sie allein besitzt die Macht, mich aus dem Leid zu lenken, den neuen, angebrachten Weg, für mich zu erdenken. So seht diese Frau nun an, die aus dem Hitergrund tritt heran. Ewig lang sie nun gewartet hat, wiegt unser Leben und den Tod in ihrer Hand, haben wir ihr Dasein als Pöbel nun endlich satt, drum ist die nordische Heilerin endlich stadtbekannt!" - Marla
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